Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.
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Captcha Abfrage
| Klatze |
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*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen *in den Bürzel kneif* |
| 20.1.2010-21:31 |
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| Tasha |
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ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin! |
| 21.8.2009-18:09 |
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| Tasha |
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Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
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| 21.8.2009-9:14 |
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| Gabriela |
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Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
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| 4.8.2009-23:18 |
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| Hajo |
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Hallo Spottdrossel,
jetzt ist mir aber was passiert: hab' ich doch meine E-Mail-Adresse in das Namensfeld geschrieben. Könntest Du das bitte löschen. Danke! |
| 27.3.2009-12:38 |
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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Langstreckenflug
Veraltet?
Ich verpasse ja öfters irgendwelche hochmodernen Entwicklungen.
Ist vielleicht zwischenzeitlich der Sinn der Beschleunigungsspur geändert worden, und ich hab´s mal wieder nicht mitbekommen?
Es ist doch jedesmal das Gleiche, egal, wie lahm das Auto ist, es wird mit traumhaften 63 km/h auf die Autobahn gefahren, und wenn man dahinter hängt, kann man nur entweder ganz nach links, wenn frei ist, oder darf dann erstmal fluchenderweise hinter dem Deppen herschleichen, bis der eine Viertelstunde später endlich mal annähernd 80 erreicht hat.
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Spottdrossel 30.09.2009, 09.37 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Neue Armut
Gestern auf dem Heimweg einen Schwertransport mit Panzer gesichtet und 3 Yachten überholt. So schlimm kann die Finanzkrise nicht sein, denke ich, wenn noch solche Pötte ausgeliefert werden.
Wenn ich dann aber sehe, daß ein Großteil der Fahrer von Luxuskarrossen inzwischen soviel Geld verloren hat, das es nicht einmal mehr für eine Freisprechanlage reicht...
Oder sieht es einfach nur wichtiger aus, wenn man verbotenrweise mit Handy am Ohr durch die Gegend fährt?
Spottdrossel 27.03.2009, 09.36 | (4/2) Kommentare (RSS) | PL
Fahrzeuge aller Art
Heute gab´s eine Steigerung zum Fusselmobil: im Tunnel wurde mir als fahrbarer Untersatz eine Pritsche ohne Nummernschilder überlassen. Wie das mit Autos ohne Nummernschildern so ist, war die Karre technisch in recht abenteuerlichem Zustand.
In unkalkulierbarer Reihenfolge leuchteten diverse Kontrolllämpchen auf, eins war in typisch männlicher, lösungsorientierter Weise überklebt, vermutlich, damit man sich nicht zuviele Gedanken macht...
Auf dem Heimweg wurde das Fusselmobil zum Fusselexpreß befördert, wenn erstmal die Massenträgheit überwunden ist, wird die Karre richtig flott.
Und als noch sowohl BMW als auch Mercedes klaglos die linke Spur räumten, war mir die Kiste restlos sympathisch ![]()
Tja, und die Nostalgie mit den Cassetten? Heute morgen ein Griff in die Schublade, 3 Stück gegriffen, so falsch kanns ja nicht sein...
Ergebnis: eine Cassette war ok, die zweite war ein Englisch-Sprachkurs, von dem ich nicht mal wußte, daß es ihn gibt, und Nummer 3 war die Cassette, die sonst beim Weihnachtsbaumschmücken läuft.
Ergebnis: der Fusselexpreß flog zu weihnachtlichen Klängen Richtung Sonnenuntergang.
Im Führerhauptquartier wurde der Fusselexpreß dann gegen einen VW-Bus eingetauscht, mit dem werde ich morgen Möbel durch die Gegend fahren.
Spottdrossel 13.03.2009, 20.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Nennt mich Staumagnet
Wenn ich mit mobilem Internet im Stau stehe, bin ich dann mobil oder nicht? ![]()
Jetzt stehe ich vor einem gesperrten Tunnel dumm rum.
Spottdrossel 19.12.2008, 10.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Verkehrsmeldungen
Heute möchte ich mal meinen allerherzlichsten Dank an den Verkehrsfunk loswerden. Keine Ahnung, wie ich das schaffe, aber trotz diesen ganzen Staumeldern usw. stimmen die Meldungen bei mir nie.
Entweder, ich plane einen Stau ein und er ist längst aufgelöst, das ist die erfreulichste und auch seltenste Variante. Wesentlich häufiger bekomme ich den Stau genau dann mitgeteilt, wenn ich schon drinstehe. Ganz toll war es mal, als ich geschlagene 3 Stunden auf der A 45 verbrachte (weil irgendwelche Flachlandtiroler an 1 cm Schnee am Gambacher Kreuz scheiterten). Da hatten sie genau in dem Moment, als es mich interessierte, die Meldung vergessen, und ich dachte, der Stau hätte sich aufgelöst. Kaum stand ich drin, kam die Meldung wieder. ![]()
Letztens landete ich unfreiwillig mit vielen anderen irgendwo in Frankfurt, weil zwar von Arbeiten an einer Schilderbrücke die Rede war, das Zauberwort VOLLSPERRUNG aber wohl nicht für sonderlich erwähnenswert gehalten wurde.
Mich HÄTTE es interessiert. ![]()
Der Mensch bzw. die Spottdrossel ist ja lernfähig. Als heute von einem Stau bei Frankfurt und Umleitungsempfehlung die Rede war, verfolgte ich das Geschehen im Halbstundentakt mit der gebotenen Aufmerksamkeit. In der Hoffnung, die Fehlerquote zu reduzieren, wurden verschiedene Sender durchprobiert.
Und, was war? Genau, als es für mich hieß, ausweichen oder hinten anstellen, erzählt ein Sender was von 6 km Stau und beim anderen ist die Meldung nicht mehr drin.
Gaaaaaanz toll!
Also teste ich das, was im Radio freundlich mit "umfahren" beschrieben wird.
In der Praxis sieht das so aus, daß ich 80 Minuten in Schrittgeschwindigkeit an irgendwelchen Frankfurter Hochhäusern vorbeizockele. Da ich zwei Stunden vorher einen Eimer Kaffee zwecks wachbleiben getrunken hatte, wäre mir jedes gammelige Dixi prächtiger vorgekommen als diese dämlichen Glaspaläste.
Zu dem Kaffee meines Verderbens gab es ein kleines Schokoladentäfelchen. Das hätte ich für meine Nerven dringend gebraucht, dummerweise war es in den unergründlichen Tiefen des Autos verschwunden und ich hatte die nicht ganz unberechtigte Sorge, daß ich das arme Ding ausbrüte.
Dummerweise vermehrt sich Schokolade dadurch nicht, hab ich schon getestet.
Mein Blutdruck erreichte Maximumwerte als ich hörte, daß sich der Stau auf der A5 inzwischen aufgelöst hatte, während ich meilenweit von jedem segensreichen Häuschen vor mich hin schlich. ![]()
Natürlich ist das für geplagte Stadtmenschen Alltag, nur war ich zu dem Zeitpunkt schon 800 km gefahren, das letzte, was man da gebrauchen kann, ist so langsames Gezockel, da fallen einem irgendwann die Beine ab.
Grade wollte ich die Spitzhacke aus dem Kofferraum holen und gepflegt Amok laufen, da kam endlich die A5 in Sicht und auch der Grund für das endlose Drama: irgendwelche Idioten waren an einer Abfahrt ineinandergefahren.
Endlich wieder mehr als Schrittgeschwindigkeit, das versiffte P-WC-Häuschen war plötzlich der erfreulichste Ort der Welt, die Laune hebt sich - der nächste Stau.
Nachdem einige nette Mitmenschen auf der mittleren Spur nicht einsehen wollten, das ich nicht in die Unfallstelle reinfahren möchte, wurde das Zwangsreißverschlußprinzip erfunden- mein Sinn für Humor war definitiv am Ende. ![]()
Links standen 3 Experten, zwei davon erheblich kaltverformt, an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an alle Idioten, die glauben, alle Welt müßte sich nach ihnen richten. Ich bin weiß Gott kein Freund von langsamer Fahrweise, aber es gibt nunmal Situationen, da muß man mit der großen Hammelherde mitfahren, und nur, weil paar Egoisten das nicht einsehen, stehen nachher alle im Stau.
Futtersuche stand auch noch auf meinem Programm, als krönender Abschluß eines nervigen Tages latscht mir im dunkelsten Bereich des REWE-Parkplatzes ein Depp vor´s Auto. Statt die Flucht zu ergreifen, bleibt er vor der Motorhaube stehen und fuchtelt. Sein Glück, das ich keine Lust zum Aussteigen hatte... ![]()
Im REWE war der erste preisreduzierte Sahnepudding mir - und mit dem werde ich mich jetzt eingehend beschäftigen.
Spottdrossel 16.12.2008, 20.03 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL
Laternenlambada
Auf Autobahnraststätten ist naturgemäß immer eine recht bunte Mischung an Leuten unterwegs und ich dachte, mich könnte da nichts mehr überraschen.
Die gutgekleidete Dame mittleren Alters, die mit einem Theraband bewaffnet in aller Herrgottsfrühe andächtig eine Straßenlaterne umtanzte, war definitiv eine Premiere! ![]()
(und jetzt hoffe ich mal, daß es mir nicht so wie mit den Enten geht und die gute Dame hier mitliest...)
Spottdrossel 16.12.2008, 09.36 | (0/0) Kommentare | PL
Gelungener Tag
Momentan finde ich diese 4,2 Kubikmeterwerbung im Radio ganz nett. Als sie was von Leasing mit 15000 km Jahresfahrleistung erzählen, ein Blick auf den Tageskilometerzähler: 956 km heute. Könnte ich das Ding nach 2 Wochen wieder abliefern...
Am Montag wollte mein Freund, die nervtötende Ratte, einen Haufen Prüfungen auf einem RADWEG. Ich meine, da ist soviel schwerer Verkehr drauf, wenn die Spätzle- und Maultaschengefüllten Fitnessfanatiker drauf rumsausen - na, lassen wir das. Sinnvolle Ideen hatte der ja noch nie.
Der Spaß war nur, für die Prüfungen brauche ich einen Bagger und der war dummerweise zu breit für das bißchen Radweg, die Bordsteine hätten das nicht witzig gefunden. Nach einigem Rätselraten fanden wir dann zwei Zufahrtsmöglichkeiten, wo wir von der Seite ranfahren wollten. Tja, großes Wunder, genau an einer dieser Stellen hatte jemand ein Loch gebuddelt und an der zweiten war die Schicht, um die´s ging, noch nicht fertig. Aus irgendeinem geheimnisvollen Grund ist das meistens so.
Mittwoch sollte asphaltiert werden, Dienstagmorgen war der Tunnel eingeplant, folglich war heute die ganz große Rundreise dran. Wobei ich morgens schon saumäßig müde war, plus erst das graue Wetter, dann dunkler Tunnel, macht alles nicht unbedingt munter. Und Kaffee war morgens nicht ratsam, weil es im Tunnel dafür keine Entsorgungsmöglichkeit gibt.
Kurz vor 13 Uhr war ich am Tunnel fertig, dummerweise lagen die Baustellenakten noch im Führerhauptquartier (wenn man immer alles vorher wüßte), daher war die Option über Würzburg aus dem Rennen. Wobei ich der Strecke auch nie so recht traue, immer, wenn ich da mal lang muß, ist irgendein Drama.
Dafür lief es an Frankfurt vorbei erschreckend streßfrei, kurz vor 18 Uhr bin ich voller Tatendrang bei Rastatt und wage eine Kalkulation von halbwegs zivilisiertem Feierabend, unzivilisierte Fahrweise vorausgesetzt.
Eine Parkplatzfläche war auch noch zu prüfen, weil faul, müde und Kreuzschmerzen bin ich mit dem Skoda reingefahren, um mein Zeug nicht schleppen zu müssen, und Lothar schickt mir noch einen hilfreichen Geist. Als ich rückwärts im Dunklen Slalom um die unsinnigen Kurven fahre, schlägt er vor, lieber auszusteigen und mich zu lotsen. Ist normal nicht so meins, aber wir wollen ja fertig werden und im Dunklen übersieht man doch schnell mal was.
Tja, und dann haben wir glorreich den Skoda im Schotter versenkt. ![]()
An der Ausfahrt gab es einen festen Bereich und einen locker geschütteten, wäre ich alleine gewesen, wäre ich aus Feigheitsgründen in meiner eigenen Fahrspur wieder zurück - so habe ich mich auf das Winkemännchen verlassen und der konnte wohl in dem bißchen Laternenlicht nicht sehen, daß da was nicht stimmte.
Das linke Vorderrad hatte sich ein schickes Loch gegraben, die Karre saß in der Mitte auf einem kleinen Haufen, dem wir dann mit Hacke und Schaufel zu Leibe rücken wollten. Das wäre aber zu einfach gewesen, als kleine Schikane war in den Haufen ein Stück Geotextil verwurschtelt (das ist ein unzerrupfbarer großer Lappen, und mein geheiligtes Messer hat eine Schraube locker und liegt deshalb zuhause) und irgendwo drunter war ein Rest Beton beerdigt.
Was macht man in so einem Fall? Sich kaputtlachen...
Ein Bergungsfahrzeug wurde geholt, gottseidank war ich seit dem Ofentransport zu faul, die Hängerkupplung abzumontieren, daran haben wir das Häufchen Unglück dann rausgezerrt.
Bis wir dann mit der ursprünglich geplanten Arbeit fertig waren, war Lothar schon um Sitte und Anstand besorgt, weil wir uns so lange in der Dunkelheit rumtrieben.
Dank diesem Event plus einem Kaffee war ich dann wenigstens einigermaßen wach, bis ich um zehn im Camp ankam, hatte sich das mit dem "wach" erheblich erledigt, nur hat das Bett -1 Grad und ist deshalb noch nicht allzu verlockend. (Wenn jemand Ottos neueste Weisheiten zu diesem Thema hören will, bitte melden...).
Dann war da ja noch die Sache mit dem falschen Gas, dank der Wettervorhersage wurde noch vorsichtshalber eine neue Flasche herbeigezerrt und wenigstens die Heizung macht mal anstandslos, was sie soll.
Dafür ärgere ich mich über ein komisches, überteuertes Tankstellensandwich, was mich heute Abend am Leben halten sollte. Frisch war es, aber ich weiß beim besten Willen nicht, was ich da genau gegessen habe. Drauf stand was von Chicken Tandoori, ich esse gerne Indisch, nur hab´ich das Chicken nicht finden können, indische Gewürze übrigens auch nicht. Ohne Etikett außen hätte ich im günstigsten Fall auf Thunfisch getippt. Jetzt habe ich 5 EU in den Sand gesetzt, weil da was von Vollkorn draufstand und ich nicht soviel Geld beim goldenen M lassen wollte. Super, hat sich gelohnt... Und ich habe den begründeten Verdacht, daß in der Bude hier keinerlei Schokolade zu finden ist ![]()
Spottdrossel 02.12.2008, 23.38 | (4/3) Kommentare (RSS) | PL
I don´t like mondays
Heute ist einfach alles gelungen...
Nachdem der herzallerliebste Schatz mich heute Nacht mit einer außergewöhnlichen Klangvielfalt "erfreute", bin ich auf die Couch umgezogen. Bis mein Ausweichnest wunschgemäß hergerichtet war und ich dem Handy als Weckerersatz klargemacht hatte, was ich von ihm wollte (wecken) und was ich nicht wollte (rumpiepen, weil es kein Netz findet) war ich natürlich richtig wach.
Endlich eingeduselt, gab es einen lauten Knall und ich stand mit gesträubtem Gefieder senkrecht im Bett. Wie sich heute morgen herausstellte, ist ein Schrubber umgefallen, den der herzallerliebste Schatz höchst lobenswert verwendet, aber höchst unlogisch weggestellt hatte.
Wirklich gut geschlafen habe ich, NACHDEM das Handy gebimmelt hatte. Wach war ich dann um halb sieben, um 10 sollte ich bei Rastatt sein. Also Alarmstart ohne Frühstück, auf einer Raststätte bei Frankfurt hatte ich Gutscheine für Baguettes zum halben Preis bekommen, die sollten mich retten.
Unterwegs dann die freundliche Mitteilung, daß zwischen mir und meinem Frühstück 12 km Stau sind. (Nebenbei bemerkt, ich hasse es, wenn Kippen aus dem Auto geworfen werden, aber diese lustigen Warnmeldungen wegen ausgelaufenem Diesel bei Temperaturen unter Null...naja)
Ich entscheide mich für die Variante "sehr weiträumiges Umfahren), will an der nächsten Raststätte schnell Frühstück bunkern und den Atlas studieren.
Beim Anblick der irgendwie unsympathisch wirkenden Baguettes fällt mir schlagartig wieder ein, warum ich öfters, als mir lieb ist, beim Goldenen M lande, und verzichte.
Höchstgradig übellaunig krieche ich am Gambacher Dreieck durch den Rückstau, danach läuft´s endlich mal, nur die Frühstücksproblematik ist noch nicht zufriedenstellend gelöst. Zwischendurch kommt ein Anruf, sie hätten mich heute im Tunnel gebraucht.
Leute, das ist ein bißchen ZU zeitnah...
Kurz vorm Frankfurter Kreuz ist natürlich wieder Schleichfahrt angesagt und der Verkehrsfunk erfreut mich mit der Meldung, daß in Richtung Süden weitere 10 km Stau auf mich warten. Da war´s schon 9 Uhr, wie wunderbar...
Es gibt Leute, wenn die anrufen, produzieren sie eine unnötige Hektik, und andere haben die Ruhe weg. Mein Freund Lothar ruft an und sagt als erstes: "Mach langsam". Anscheinend wollte mein Spezialfreund, die verlogene Ratte, ein kleines Machtspielchen veranstalten und hat den Termin auf mittags verschoben - und mir damit mein Frühstück gerettet.
Croissant & belegtes Brötchen zu Autobahn-Wucherpreisen, aber frisch und whlschmeckend.
Wenn jetzt noch der nächste Stau bißchen geschrumpft ist, bin ich zufrieden.
Spottdrossel 01.12.2008, 10.23 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
LKWs
Wenn man stundenlang stur geradeaus fährt und nach einiger Zeit jeden Leitpfosten auf der Strecke persönlich kennt, ist die einzige Abwechslung unterwegs, zu besichtigen, wer da warum wohin fährt und was er so durch die Gegend befördert.
Ich habe schon Boote, Straßenbahnen und Hubschrauber überholt, einmal war es mit dem Hubschrauber sogar ein echtes Rennen, dank einem Unwetter mit pechschwarzem Himmel am Nachmittag hatten die Kameraden wohl Sichtprobleme und flogen schilderlesenderweise an der A4 entlang.
Man hat aber schon ein ziemliches Fragezeichen im Gesicht, wenn rechts neben einem plötzlich kein LKW, sondern ein Hubschrauber unterwegs ist.
Ich habe auch nichts gegen gutgemachte Werbung; "Täglich Butterfahrten" von einer Molkerei, "Achtung - Ladung schenkt aus" auf einem Limolaster hab ich zu meiner Schande erst beim dritten Lesen richtig gelesen und mein Liebling ist "wir kommen, wenn´s mal nicht brennt" von einem Hersteller für Heizungsbrenner.
Ich weiß, daß irgendein Ferienpark letztens mehrere neue Bungalows bekam, eine polnische Feuerwehr hat jetzt 3 Löschfahrzeuge made in Germany und irgendeine Firma hat keine 4 neuen LKWs bekommen, weil die Kameraden sich letzten Freitag glorreich selbst verbeult hatten.
Wenigstens hatte nicht nur ich einen besch...eidenen Freitagmittag.
Gestern hatte ich allerdings fast ein nicht grade zierliches Begrenzungsdingsbums von einem parkenden Schwertransporter gerammt, weil ich natürlich damit beschäftigt war, herauszufinden, wofür und für wen der komische Riesentrichter wohl ist.
Das wäre die Panne des Jahrhunderts gewesen: stehenden Schwertransport auf der Raststätte gerammt, und auch noch von einer Frau... ![]()
Wenn also jemand gestern einen großen Trichter bekommen hat, bitte melden, das interessiert mich.
Spottdrossel 26.11.2008, 20.23 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Raststättenbeobachtungen
- Ich mag keine Händetrockner. Die sind entweder zu heiß, zu kalt, pusten zu kurz oder meine Hände sind trotzdem noch naß. Folglich ignoriere ich sie und wische meine Pfoten an der Hose trocken. Jetzt aber eine ganz neue Entdeckung: das Ding sieht aus wie ein Briefkasten, man steckt die Hände rein, dann startet (krawallmäßig gesehen) da drin ein Düsenjäger und ein angenehm temperierter Luftstrom pustet mit viel PS die Hände trocken. Ich war ernsthaft in Versuchung, mir die Hände nochmal zu waschen... Falls ihr also dieses Ding wo hängen seht: ausprobieren! Der fetzt total...

- Hatte ich mal erwähnt, daß die Toiletten in Raststätten meistens gut versteckt sind? Am Rasthof Baden-Baden habe ich einen Trupp Omis kurz vor der Motelgarage eingefangen und .....hmmm.... auf den rechten Weg gebracht.
- Ein Paar, schätzungsweise um die Dreißig, am Nebentisch, er businessmäßig gewandet, ordentliches Hemd, feines Schuhwerk. Er schmatzt mit offenem Mund und rülpst nach dem Essen. Freundchen, dann hilft die schicke Verpackung auch nicht, wenn´s an der Kinderstube fehlt...

Spottdrossel 22.11.2008, 17.49 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL




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