Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.
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Captcha Abfrage
| Klatze |
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*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen *in den Bürzel kneif* |
| 20.1.2010-21:31 |
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| Tasha |
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ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin! |
| 21.8.2009-18:09 |
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| Tasha |
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Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
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| 21.8.2009-9:14 |
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| Gabriela |
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Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
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| 4.8.2009-23:18 |
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| Hajo |
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Hallo Spottdrossel,
jetzt ist mir aber was passiert: hab' ich doch meine E-Mail-Adresse in das Namensfeld geschrieben. Könntest Du das bitte löschen. Danke! |
| 27.3.2009-12:38 |
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Teilsieg
Das erste Erdbeerbeet (das sind aber viele E) wurde gestern noch erfolgreich vom Unkraut befreit.
2 Eimer voll falschparkendem Grünzeug bekamen einen Platzverweis.
Da ich aber mit dem einfachsten Objekt angefangen habe, ist am Wochenende wohl die Schubkarre nötig...
Spottdrossel 19.03.2010, 10.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: Garten, erfreulich,
High-Tech-Vogel
So, der Winterschlaf ist beendet. ![]()
Ich bin jetzt ein GPS-gesteuerter Vogel...
Weil die Bauüberwacher immer rumheulen, sie wüßten nicht, wo ich meine Versuche gemacht habe, und ab einer gewissen Größe der Fläche ein Kreuzchen im Lageplan auch nicht mehr sehr hilfreich ist (vor allem, wenn es Null Anhaltspunkte gibt, wo man sich befindet), kamen wir auf die schlaue Idee, mir so ein GPS-Spielzeug zu holen, wie es diese Schnitzeljäger verwenden, die sich neudeutsch Geocatchdingsbums nennen.
Ich durchforstete das www und fand dieses Dingelchen. Das Infoblatt beim Chef abgeliefert, nach Wochen nachgefragt, wat denn nu is, hat er beschlossen, so ein billiges Ding könne doch nix taugen und er hat bei den Vermessern nachgefragt, was die empfehlen.
Ist ja nicht so, das Elektronik seit Jahren immer billiger wird und ich ETWAS weniger Genauigkeit bräuchte als die Vermesser...
Wieder Wochen später kommt die Antwort vom Orakel, sie schlagen ein Spielzeug vor, ähnlich wie ein Palm, bloß halt noch drecktauglich, sturzfest, mit Kamera und GPS für schlanke 900 EU.
Na, herzlichen Dank!
Als mein Handy in die Stiefelwaschwanne fiel, war das ganz witzig. Und wenn es das nicht überlebt hätte, wäre es ohne irgendwelchen Zirkus ersetzt worden.
Bei einer fast vierstelligen Preislage sieht die Toleranzgrenze, füchte ich, geringfügig anders aus...
Ich war nicht begeistert, nur die Aussicht, dank der Computerfunktionen auf der Piste etwas mehr "Durchblick" zu haben (momentan läuft das noch manuell, nach altbewährter Sitte Listen in Klarsichthüllen) konnte mich dem Ding halbwegs gewogen stimmen.
Dann war Winterpause, Ende Januar frage ich den Adjudant vom Chef, was denn jetzt ist, erzählt der, die Vermesser hätten jetzt ein Ding für 2000 EU empfohlen.
Wir haben uns dann ganz unbürokratisch geeinigt, das die uns alle mal kreuzweise können und meine Version bestellt wird.
Einen Tag später war das Teil bei Amazon im Angebot, das habe ich mal als Zeichen gewertet.
Dienstag war dann erster Probelauf, ich notierte fleißig geheimnisvolle Zahlen, und kam danach auf die schlaue Idee, die Punkte mal über GockelMaps anzeigen zu lassen.
Gesagt, getan, meine Zahlen klimperte ich über eine bestehende Eingabe, bemerkte dabei, das da zwei Ministriche vorgegeben waren, wo ich nur einen zu bieten hatte.
Vielleicht Kommastellen? Egal, mal schauen, was passiert.
Es tauchte ein freundlicher Hinweispfeil auf, zu meiner Verwunderung war die Landschaft rund um den Pfeil recht blau.
Nicht so weißblau, wie es sich für Coburg gehören würde, sondern dunkelblau.
Und der Schriftzug, der nach meiner Vermutung den nächstgrößeren Ort anzeigen sollte, besagte "Keltische See".
OK, KNAPP daneben...
(dank diverser Suchmaschinen landete ich beim nächsten Anlauf immerhin schonmal in der richtigen Region, und genauer geht´s wohl nur mit irgendwelchen Umrechnungen, was ich aber schön der Vermessung überlassen werde)
Spottdrossel 18.03.2010, 15.57 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Achtung, Baustelle! | Tags: Technik die begeistert
Rätsel
Wie kommt, bitteschön, ein Onlineshop in meine Blogstatistik?
Ich sollte doch mal vorsichtig nachforschen, ob der herzallerliebste Schatz mich verkaufen will..?
Spottdrossel 02.03.2010, 13.31 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Internet
Schadensbericht, Urlaubsplanung oder: das Kekssyndrom
Wer kennt den Film "Ab durch die Hecke"?
Die Viecher wachen aus dem Winterschlaf auf und nix ist mehr wie vorher.
So ähnlich kommt mir das hier nach der Schneeschmelze auch vor.
Zuerst meldete der herzallerliebste Schatz merkwürdige Vorkommnisse auf der Terrasse.
Wenn wir nicht einen totalen Knick in der Optik haben, hat sich da was gesenkt, und mein Hauptverdächtiger ist der Maulwurf, der den Gartenweg unterhöhlt hat (er neigt etwas zum Übertreiben) und vermutlich ist Tauwasser in die Gänge gelaufen und hat alles aufgeweicht.
Zum Glück ist der Gartenweg mit seinen alten Waschbetonplatten sowieso keine Freude fürs Auge, folglich wird da im Sommer nachgebastelt.
(Brüderchen, bitte mal Infos über eine fette Motorhacke/ Fräse, ich habe einen finsteren Plan zum Thema Boden vermörteln auf Bergbauernart - MEINEN Weg durchwühlt der Kamerad nicht nochmal...)
Heute gehe ich in den unbewohnten Teil des Hauses, zwecks durchlüften, weil die trockenen Abflüsse stinken.
Kontrollwanderung auch auf den Balkon, und siehe da: die Kacheln sehen erstens merkwürdig aus und einige knistern beim Drauftreten wie ein Keks.
Prima.
Die Kacheln waren bei Feuchtigkeit schweineglatt, von daher auch kein großer Verlust.
Zumindest ist jetzt das Rätsel gelöst, wo man beim Wohnzimmer (das ist zur Hälfte unter besagtem Balkon) die Isolierung hinpappt - vermutlich unter einen zukünftigen, noch nicht näher definierten Balkonbelag.
Dann komme ich meiner staatsbürgerlichen Pflicht nach und kehre die Straße (die war wenigstens noch da und bei guter Gesundheit). Der Putz von der Gartenmauer war schon länger in einem eher kläglichen Zustand, einmal sind dahinter so zierliche Objekte wie Blautannen usw. gepflanzt, die mit ihren Wurzeln gegen die Mauer drücken, und dann war in typischer 70er-Jahre-Manier die alte Mauer mit einem "schönen" Verputz zugekleistert worden.
Am Haus ist da schickster Naturstein drunter verborgen, als ich jetzt beim fegen angebröselt wurde, wollte ich es endgültig wissen und fischte Hammer und Meißel aus dem Auto.
Der Putz löste sich prächtig, es zeigte sich ein rechteckiger Stein und jede Menge Sand in den Fugen.
Was jetzt, Trockenmauer? Oder doch nicht? Und wie hält das Ding überhaupt, mit dem halben Wald dahinter?
Die Vorstellung, mit bißchen Putz abklopfen und neu ausfugen eine schicke Mauer zu bekommen, motiviert doch erheblich.
Ich spechte so weiter vor mich hin, komme aber nicht so ganz dahinter, was das denn für ein Gestein sein soll?
Er ist heller als das, was ich im zukünftigen Weinkeller freigepickt habe, und klingt für einen Naturstein entschieden zu dumpf.
Vielleicht noch eine dünne Schicht Unterputz drauf?
Ich setze den Meißel oben an, diesmal mit Schwung, und mein Stein gibt den Geist auf.
Es ist entweder ein sehr magerer Magerbeton oder ein ehemaliger Magerbeton, jedenfalls leistet es soviel Widerstand wie ein aufgeweichter Keks und läßt sich per Daumen auseinanderbröseln.
Soviel zum Thema Naturstein.
Positiv ist, das ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen muß, wie ich die komische Hecke in eine vernünftige Form kriege (Brüderchen, bitte mal Preise durchgeben für den großen Häcksler).
Die Frage, ob man im Sommer mal ein Wochenende wegfährt, hat sich, glaube ich, auch erledigt, die ganzen Projekte könnte man vornehm zum Aktivurlaub umdeklarieren.
Als nächstes stehen wohl Besuche bei diversen Betonwerken an, zwecks Steinchen aussuchen, und dann muß ich mal schauen, ob auf einer der Weiden rundherum ein Goldesel steht, grummel.
Ursprünglich wollte ich nämlich ein paar nette Blümchen pflanzen und keine Mauer bauen ![]()
Aber, etwas Positives: Krokus, Schneeglöckchen und Winterlinge stehen in Startposition und Feldsalat & Spinat sind auch noch da - wenigstens etwas.
Und eine Handvoll bekloppter Minimücken tanzten in der Sonne rum, da wird einem schon fast hochsommerlich...
Spottdrossel 27.02.2010, 22.31 | (5/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: Schnee
Jetzt aber!
Man glaubt es kaum, ich darf heute bißchen Busfahrer spielen (hoffe mal, ich bekomme die Rennsemmel, hab mich schonmal erheblich verkalkuliert, weil das Austauschmobil ab 130 schwächelte...) und meine Bohrkerne bei der Unität abliefern.
Nach angemessener Bedenkzeit kam eine Genehmigungsmail, unterzeichnet mit "Sprecher von...XY"
Ick fühl´ mir jeehrt... ![]()
Jetzt muß ich "nur" noch die korrekte Einflugschneise finden...
Spottdrossel 25.02.2010, 08.22 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Arbeit, geht doch!,
Pfusch am Bau
Beim mittäglichen Beisammensein in der Lieblingsfreßbude stellten wir im Kollegenkreis fest, das es doch tatsächlich Leute gibt, die die offizielle Presseversion zum U-Bahn-Bau in Köln glauben, nämlich, das Bauarbeiter die Eisen verscherbelt hätten.
Hochverehrtes Publikum: darüber könnten wir uns kringeln.
Erstmal ist das Zeug ja nicht grade so zierlich, das man es mal schnell in der Hosentasche wegschaffen könnte.
Dann laufen da noch Gestalten rum, die sich Vorarbeiter, Schachtmeister oder sonstwie nennen, auf jeden Fall in der Nahrungskette höher stehen und im Normalfall was bemerken müßten.
Ich will nicht abstreiten, das die Jäger- und Sammler-Gene bei Bauarbeitern weit verbreitet sind, aber es gehört zum guten Ton, entweder was wegzuschleppen, was sowieso Abfall ist/wird, oder aber wenigstens was zu erbeuten, BEVOR es eingebaut wird.
Weniger einbauen, ohne das die Vorgesetzten was mitkriegen, ist ungefähr so wahrscheinlich, wie jeden Tag mit einem Drucker unterm Arm aus dem Büro zu spazieren, ohne das Rückfragen kommen.
Da kommt also die Vermutung auf, das ranghöhere Kollegen ihre Finger mit im Spiel hatten. Wobei wir mit unserer unmaßgeblichen Meinung vermuten, das auch die, die entlassen wurden, nur Bauernopfer waren.
Ansonsten wäre es schon mächtig dreist, weil alles, was der Firma schadet, schadet auch meiner Lohnzahlung...
Sollte sich allerdings herausstellen, das in Düsseldorf auch was nicht stimmt, und die entlassenen Kameraden waren da gar nicht tätig, wäre diese These schonmal bewiesen.
Bleibt noch die Frage: wie Kompaß?
Tja, lest mal die Zeitung mit den großen Buchstaben: Hurra, im öffentlichen Dienst werden soundsoviel Faulenzer eingespart, Spitze!!!
Ich kenne jetzt die Ämterstruktur im Raum Köln nicht, aber wenn es da ähnlich zugeht wie anderswo, könnte ich mir vorstellen, das erst fleißig rationalisiert wurde und dann waren nicht genug Leute für so ein Mammutprojekt da.
(Mal zur Info: für jeden popeligen Tunnel, den wir bauen, und die ich jetzt mal als weniger komplexe Materie ansehe als eine U-Bahn, haben wir eine komplette Containerburg voller Überwacher)
Wenn eigene Leute fehlen, wird auf neudeutsch "outgesourct", weil es aus irgendeinem Grund billiger sein soll, ein Ingenieurbüro zwischenzuschalten, was bei jeder Entscheidung nachfragen muß und dem Bauherren alles dreimal erklären muß, was er sofort begriffen hätte, wäre er draußen vor Ort gewesen.
(Beispiel gefällig? Wir müssen eine Rinne im Felshang mit Splitt füllen, in dem sich Sickerwasser ansammeln und ablaufen soll. Nur ist die Böschung zu steil, ab einer gewissen Höhe rutscht der ganze Mist wieder runter, hat was mit Schwerkraft im Allgemeinen und zu geringer Kohäsion im Besonderen zu tun. Örtliche Bauaufsicht stand daneben, hat gesehen, das es nicht funktioniert - und Frau Spottdrossel muß die Körnchen sieben, ein Techniker eine wilde Berechnung machen, und jetzt wird dem Bauherrn auf 5 Seiten belegt, das es nicht geht).
So, dann haben wir also ein Ingenieurbüro.
Was billiger sein soll, als die Staatsdiener, die naturgemäß weniger verdienen (zumindet in jungen Jahren) als ihre Kollegen in der freien Wirtschaft.
Wie gleicht man diese Unlogik aus?
Richtig: in dem man möglichst viele Projekte an Land zieht, in die man möglichst wenig Arbeit investiert.
Wobei es hier, wenn ich den Bericht in FRONTAL richtig verstanden habe, noch seltsamer war, da hat anscheinend überhaupt niemand kontrolliert.
Im Normalfall gibt es für jedes Bauteil, was anschließend zugebuddelt wird, einen Abnahmetermin, wo die Bauüberwachung überall rumgeistert und die Firma die Einhaltung der Vertragsvorgaben (z. B. Maße, Einbaustärken, Qualität des Materials, ordnungsgemäßer Einbau) nachweisen muß.
Dafür gibt es dann ein schickes Protokoll, wo drinsteht, das alles in Ordnung ist und überbaut werden darf.
Wenn die Kollegen mit dem blauen B einfach so weiterbauen durften, wird es irgendwann interessant sein, zu erfahren, ob da von offizieller Seite kein Interesse bestand (wobei man sich dann fragt, wie blauäugig man sein kann, bei jeder Rechnung der Autowerkstatt wird nachgeforscht, und hier geht es um einige Nullen mehr vor dem Komma) oder ob dafür gesorgt wurde, das sich niemand interessiert.
Auf jeden Fall möchten wir nicht mit den niederen Dienstgraden beim blauen B tauschen - wenn´s dumm läuft, folgt dem Einsturz noch ein Erdrutsch der anderen Art, und die Kollegen, die nix dafür können, trifft es am härtesten.
Spottdrossel 24.02.2010, 21.49 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Achtung, Baustelle! | Tags: aktuelles, Fernsehen,
Risiken und Nebenwirkungen
Was passiert, wenn frau am Wochenende auf einer Baumesse rumgeistert?
Füße tun weh, logisch.
Leicht quasimodomäßige Haltung vom Prospekteschleppen, auch logisch.
Das man danach dringend einen Lottogewinn braucht, um all die tollen Entdeckungen zu finanzieren, ist auch nicht weiter verwunderlich.
Das man danach aber nicht, wie es sich für einen ordnungsgemäßen Alptraum gehört, im Traum von einem Axtmörder durch die Gegend gescheucht wird, sondern gegen Holzwürmer kämpft, die einem die Bude überm Kopf wegfressen... ![]()
Spottdrossel 23.02.2010, 09.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: renovieren, Merkwürdigkeiten,
Sherlock Drossel und das Küchenrätsel
Statt der ursprünglich geplanten Meckerei über hirnlose Autofahrer im Allgemeinen und hirnlose Autofahrer bei Schnee im Besonderen aus aktuellem Anlaß ein Beitrag zum Thema: Mein Mann, das rätselhafte Wesen.
Folgender Anblick verwirrte heute Morgen meine Augen:
Hat jemand irgendeine Idee, warum die Kartoffelreiben jetzt am Fenster sitzen dürfen?
Gibt´s dazu vielleicht eine EU-Verordnung, weil die Küchenschublade zu dunkel ist?
Und warum stecken sie im Blumentopf???
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Spottdrossel 13.02.2010, 20.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Heim & Herd | Tags: herzallerliebster Schatz, Merkwürdigkeiten,
Handicap
Ein Kollege hat sich glatteisbedingt die Flosse angebrochen.
Am Krankenhaus vor Ort hatten sie ihm erstmal einen Gips verpaßt, mit dem er dann als erboste Winkerkrabbe im heimischen Krankenhaus auftauchte: "Mann, es ist Fastnacht! Mach das Ding weg und bau mir einen Getränkehalter dran!"
Spottdrossel 10.02.2010, 12.54 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Kollegen, dumm gelaufen,
Unität
Heute wollte ich einen netten, streßfreien Ausflug nach Karlsruhe machen und da an der TH Proben abliefern.
Dachte ich.
2 Wannen voller Bohrkerne stehen uns im Labor im Weg herum, weil die Dinger nicht draußen frieren dürfen (hat der Geologe mehrfach erwähnt, ich bin also quasi Babysitter für Bohrkerne).
Noch recht optimistisch suche ich also im www nach der TH, um rauszufinden, in welchem Gemäuer der Mist dann abgeliefert werden möchte.
Macht euch mal den Spaß und schaut auf der Seite nach "Institute", das ist eine seeeeehr lange Liste. Nach bißchen rumsuchen fand ich dann die Abteilung für Geotechnik ganz passend und rufe da an.
Als ich der guten Dame mitteile, ich hätte Proben für Quellversuche und ob sie dafür zuständig wären, reagiert sie, als hätte ich mal mindestens klingonisch gesprochen, und eilt von dannen, um irgendwo nachzufragen.
Ähmmm - die müßten doch eigentlich wissen, was sie so anbieten???
Immer noch ratlos, kehrt sie zurück. Auf meine Frage zum Thema Geophysik stellt sich raus, das sie wohl irgendwas anderes sind und die Telefonnummer auf der Website nicht stimmt. Da war ich dann schon richtig froh, das unter der Rubrik "so finden Sie uns" nur eine leere Seite auftauchte...
Nachdem die gute Frau sich von ihrem Schrecken erholt hatte, kam sie dann mal auf die Idee, mich mit dem Zentralsekretäriat zu verbinden, von da landete ich dann in einer zuständigen Abteilung, was jetzt aber nicht bedeutet, das da jemand was wüßte...
Ich erkläre, was ich will, und ernte ein leicht fassungsloses "Sie wollen hier etwas abgeben, das klingt ja so, als ob Sie schon vor der Tür ständen?!!"
Ich beruhige sie mit dem Hinweis, das ich noch paar hundert km entfernt wäre.
Trotzdem, so einfach ist das ja jetzt nicht, sie müßten erstmal wissen, was da wie gemacht werden soll und warum und weshalb, und am besten soll ich doch bitte eine Mail schicken, wo alles langsam und zum mitschreiben erklärt wird.
Nun denn...
Ich hoffe, in 2 Wochen, wenn die letzte Bohrung fertig ist, haben sie sich seelisch und moralisch auf 4 Wannen voller Bohrkerne eingestellt.
Und irgendwie habe ich den finsteren Verdacht, im Osten wäre das ganze mit einem "Nu freilich, dann gommse mal zu Eingang XY..." erledigt gewesen...
Spottdrossel 09.02.2010, 13.30 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Innendienst, Merkwürdigkeiten,
Kosmetik
Im nächsten Leben werde ich, glaube ich, Werbefritze. Da kann man sich locker-flockig von jedem Mist inspirieren lassen...
Ein Deo, das 48 Stunden halten soll, gibt mir ja schon ein grundsätzliches Rätsel auf, nämlich, welche Zielgruppe da angesprochen werden soll, der nicht wenigstens einmal am Tag ein Badezimmer zur Verfügung steht.
Vielleicht fehlt mir die nötige Phantasie, aber alles, was mir dazu einfällt, sind keine besonders konsumfreudigen Personenkreise... ![]()
Und dann zeigen sie noch eine GURKE. OK, nicht grundsätzlich falsch, ich hab´auch noch keine Gurke beim transpirieren erwischt, aber trotzdem - irgendwie habe ich den Verdacht, nach dem genauso unnötigen Perlglanz-Zeugs fällt ihnen einfach nix mehr ein...
Danach wurde meine Neugier geweckt: Außenputz (ok, sie nannten es, glaube ich, Make-up) "macht alles mit, hält alles aus".
Hmmm... auch Wasser waagerecht, Kalk- oder Zementstaub und Eimerschleppen bei 37 Grad? Hätten die mal vorher gesagt, das sie Testpersonen brauchen - andererseits: gesetzt der Fall, die Werbung stimmt und frau verwandelt sich damit nicht in ein mobiles Aquarell, dann scheint es sich doch eher um eine Art Imprägniermittel zu handeln, wie kriegt man den Mist wieder runter???
Fragen über Fragen...
Spottdrossel 01.02.2010, 19.16 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Fernsehen, Werbung,
Rückschlüsse
Spottdrossel 01.02.2010, 13.09 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: beobachtet
Winterschlaf
Hier ist (außer Schnee) nix los.
Freitag Urlaub gemacht zwecks Schneemannbauen, prompt kommt Pulverschnee.
Hauptbeschäftigung ist momentan Garten planen und Geier beobachten, rund um die Futterstellen ist Hochbetrieb.
Ein leicht vorwurfsvoll wirkender Grauspecht muß nächsten Winter mit eingeplant werden, nach der Nußstange hat er zwar mit dem Schnabel gezielt, wollte sie aber nicht direkt anfliegen.
Jetzt hat er seinen eigenen, am Baumstamm angelehnten Meisenring, falls er nochmal auftaucht.
Und wenn man von morgens bis abends von kleinen, schwarzen Knopfaugen auffordernd angeschaut wird, landet man irgendwann auf einer Seite mit politisch korrektem Vogelfutter.
Falls es hier noch mehr Verrückte gibt, die auch mit Nachthemd und brennender Kerze raustiegern, weil das Rotkelchen unzufrieden aussieht: guckst Du hier.
Spottdrossel 31.01.2010, 18.08 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Schnee
Umschulung zum Specht
Wenn der herzallerliebste Schatz abends fragte, wie der Tag im Büro war, war die Standartantwort: "wir haben abwechselnd gegähnt."
Jetzt kann aber der Faulste nicht in Frieden gähnen, solange man ein Handy besitzt.
Der Bauleiter, über den ich mich letztes Jahr in der "unendlichen Geschichte" mehrfach "lobend" geäußert hatte, rief an.
Beim ersten Tunnel, den ich im Geiste ziemlich verdrängt hatte, weil´s da für mich momentan nix zu tun gab, hätte noch eine größere Menge Probematerial geholt werden müssen.
Er hätte "dauernd" von gesprochen.
Komisch, das ich davon nix gehört habe, im Sommer hieß es mal "später müßten wir mal", und als "später" war, hatte ich andere Sorgen und von ihm kam auch kein "denkst Du noch dran"-Anruf. Aber, selbstverständlich, er hat "dauernd" davon gesprochen, vielleicht bloß nicht mit mir?
Jedenfalls, er will seine Untersuchungen starten lassen, ich sage, das der Dreck momentan vermutlich in recht kompackter Form vorliegt.
"Ach, so gefroren kann das gar nicht sein!"
Bitteschön, was juckt´s mich, packen wir halt Eimer, Spaten und Spitzhacke ein, schließlich werde ich dafür bezahlt.
Das Außenthermometer zeigte bei der Hinfahrt gestern "je Zielort, desto kalt", und endlich angekommen, ging der Spaß los: welcher verschneite Hügel ist meiner und, als das geklärt war, wie kommt man da hin.
Nach dreimal umkreisen war ein krisenfreier Parkplatz gefunden und die Winterwanderung konnte beginnen.
Der Schnee war leicht angetaut und rutschig, und mit dem zum Krückstock umfunktionierten Spaten ging es bergauf.
Hügel Nr. 1 war ziemlich weit von der Straße weg, unerfreulich hoch und das Material war unter dem Schnee halbwegs kooperativ. Trotzdem hatte ich wenig Motivation, hier 12 volle Eimer durch den Schnee zu schleifen (für nächstes Jahr sollte ich vielleicht mal einen Lastenschlitten beantragen).
Hügel Nr. 2 lag näher an der Straße und fast ebenerdig zu erreichen, also das kleinere Übel. Kaum habe ich an der Seite den Schnee runtergekratzt, klingelt das Handy. Ich gehe dran, in dem Moment entwickeln meine Füße in dem nassen Schnee eine unerwünschte Eigendynamik und ich bekomme physikalisch einwandfrei bewiesen, das mein Schwerpunkt hinten ist.
Das war noch der erfreulichste Teil, als nächstes wurde der gefrorene Erdhaufen per Autohandfeger vom Schnee befreit (gut, das mich keiner der Vorbeifahrenden kannte) und dann gings los. Hacke mit Schwung und mit demselben Schwung bekam ich die gefrorenen Krümel ins Gesicht. Plus in die Haare, in den Pulloverkragen usw.
Da taute es dann auf.
Super.
Leider oder Gottseidank war ja niemand in der Nähe, der diverse Unmutsäußerungen zur Kenntnis genommen hätte, mittags hatte ich mich endlich durch die gefrorene Kruste durchgepickt und hatte im Nullkommanix die letzten Eimer voll.
Dadurch konnte der Programmpunkt "Kuchen kaufen" in die Liste aufgenommen werden und die Laune stieg erheblich.
Außerdem forderte ich unsere Bübchen per SMS auf, unter sich ein Opfer zu wählen, was heute mit auf die große Halde "durfte".
"Das Maximum" war der Außerwählte (oder der letzte in der Nahrungskette, wie man´s nimmt). So für die allgemeine Vorstellung: das Maximum ist zarte Anfang 20, muß sich im Türrahmen bücken und hat, wie auf der Weihnachtsfeier festgestellt wurde, beachtliche Ähnlichkeit mit "Faxe" von diesem Wikidingsbumsfilm, den ich nie gesehen habe.
Ein Vorteil war schonmal, das wir uns musikmäßig wunderbar einig sind. Mein Verdacht, das er über die Einzelheiten der Mission nicht informiert ist, bestätigte sich kurz vor Ankunft, als meine Erklärung "und weil man da weiter und höher rauf laufen muß" mit einem ungewohnt temperamentvollen "WAS????" quittiert wurde...
Was soll ich sagen, ich wollte keine Hektik machen, aber da er seinen Feierabend gefährdet sah, kämpfte er heldenhaft.
Heute war´s kälter als gestern, der Dreck elend fest gefroren und er pickte tapfer und (fast) unermüdlich vor sich hin.
Da wir beide keinen Nerv dazu hatten, zum Auto und wieder hoch zu laufen, bis alle 12 Eimer unten sind, kam er auf die Idee mit 2-Mann-Eimerkette.
Manche Eimer surften im Schnee etwas unkontrolliert, ich machte einen unplanmäßigen Fallrückzieher auf einer Eisplatte und er hatte einen Eimer ungewollt wieder ausgekippt - aber wir kamen dem Auto näher.
Am Schluß hatte er, vom Zigarettenmangel genervt, die Schnauze voll und trug jeweils 4 Eimer auf einmal.
Als alles im Auto stand - uns war übrigens nicht einmal kalt gewesen- klärte ich ihn dann darüber auf, das man sich DUMM stellen muß, wenn man unangenehmer Arbeit aus dem Weg gehen will. 4 Eimer auf einmal zu tragen ist da eher kontraproduktiv...
Jetzt sind wir schon 2, die den Herrn Bauleiter extrem lieb haben, und wenn ihr mal jemanden seht, der etwas total hirnloses arbeitet - fragt lieber nicht, vermutlich hat sein Chef studiert...
(Ganz vielleicht, eventuell, es ist noch nicht bestätigt, hat der Herr Oberschlau auch mal Mist gemacht. Ich liege auf der Lauer...)
Spottdrossel 21.01.2010, 19.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Achtung, Baustelle! | Tags: Schnee, Arbeit, hirnrissig,
Wer die Wahl hat...
Keine 3 Tage im Büro, kommen meine Kollegin und ich auf die Idee, wir möchten einen Männerkalender in der Bude haben.
Kann doch nicht sooo schwer sein, denke ich, logischerweise müßten die doch jetzt günstig zu kriegen sein.
Günstiger schon, nach ersten Forschungen wird das aber mit der Auswahl schwieriger als gedacht:
Dümmlich grinsende Bübchen scheiden bei mir schonmal aus.
Einen Kalender entdecke ich, da steht was von "Household" drauf.
Gibt es etwas verlockenderes als putzende Männer?
Zum Glück hatte die Website eine Vorschau, da wurde nämlich nicht geputzt, da ...ähmmm... baumelte was.
Soviel Toleranz traue ich den männlichen Kollegen dann doch nicht zu.
Beim nächsten Kalender wurden die "XXL-Kolben" lobend erwähnt, und spätestens als auf einem Bild ZWEI männliche Ärsche auftauchten, drängte sich mir der Verdacht auf, das ich irgendwie zur falschen Zielgruppe gehöre...
Kann eine der mitlesenden Damen was empfehlen?
Spottdrossel 13.01.2010, 13.16 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Innendienst
Kreuzchen rechts und links
Maik hat letztens über die Kreuze am Straßenrand geschrieben.
Dann oute ich mich mal als gefühlloses Arschloch: mir tut jeder von Herzen leid, der durch die Blödheit anderer ums Leben kommt - aber wenn ich den Klassiker sehe, leichte Kurve nach links, Kreuz mit "Sebastian" am Baum rechts- dann denke ich nur "Darwin - zu blöd zum Autofahren".
Wir hatten da auch mal im Kollegenkreis eine heiße Diskussion, bei der Baustelle in Pirna führte die Straße zur Unterkunft durch eine Allee, und da haben sich dauernd welche zersägt.
(Die Sachsen sind da übrigens wunderbar schmerzfrei, in Hessen wären in wildem Aktionismus die Bäume gefällt worden - die Sachsen pflanzen einfach Neue, wenn einer den Aufprall nicht verkraftet hat)
Die Bäume wären zu gefährlich, meinten die Herren Kollegen.
Bescheidene Frage: wieso sind wir dann jeden Abend heil mit sämtlichen Bussen, Pritschen, Werkstattwagen und PKWs da vorbeigekommen, OHNE das uns so ein heimtückischer Baum vor die Karre gesprungen ist?
Glatt war´s auch nie, es war einfach nur eine Kombination von zuviel PS und zuwenig IQ.
Spottdrossel 07.01.2010, 13.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im Wagen vor mir... | Tags: andere Blogs, Autofahrer,
Wo isse denn?
Sagt mal... was macht eigentlich die Schweinegrippe?
Oder ist die schon wieder "out"?
Spottdrossel 06.01.2010, 18.32 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: aktuelles
Frühstücksfernsehen
Momentan habe ich beim Frühstücken richtig nette Gesellschaft:
Da wir an das Thema "Futterhäuschen" erst wieder gedacht hatten, als kein Pflock mehr in den Boden zu bekommen war, stehen die Futterhäuschen jetzt auf dem Campingtisch vor dem Wohnzimmerfenster.
Erst hat´s keinen interessiert, dann kamen ein paar Meisen, nachdem letztens 10 kleine Grünlinge unter dem Tisch rumwuselten, habe ich da auch noch was hingestreut und jetzt kann ich Verhaltensforschung betreiben.
Die Kohlmeisen sind Freunde des Drive-in, anfliegen, Körnchen picken und wieder weg. Blau- und Tannenmeise schauen auch mal nach rechts und links, ob´s da vielleicht was Besseres zu holen gibt.
Bei den Amseln weiß ich nicht, ob die jetzt doof oder gehässig sind, erst studiert Amsel Nr. 1 frustriert die Körnerstange und forscht im Schnee unter ihr nach Verwertbarem, nach mehreren Runden durch den Garten hat sie endlich entdeckt, das es unter dem Tisch auch was eßbares gibt, schon kommt Amsel Nr. 2 angeschossen und verscheucht sie. Das Spielchen betreibt sie zweimal, ohne selber was zu fressen.
In der dritten Runde wagt sich Amsel Nr. 2 dann unter den Tisch, Amsel Nr. 1 blieb, wie vielen Entdeckern, nur der Ruhm, aber kein Körnchen.
Dann taucht noch ein Rotkehlchen auf und demonstriert, das Höflichkeit nicht immer zum Erfolg führt, während es sich noch schüchtern verbeugt, wird es von ein paar dreisten Meisen verscheucht.
Und nachdem eine fette Krähe mit Blick auf die Nußstange irgendwelche Berechnungen anstellte, war auch das Rätsel gelöst, wer die letzte Stange abgerissen hatte...
Spottdrossel 06.01.2010, 13.32 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: Garten, Tiere,
Kurze Bestandsaufnahme
Das alte Jahr hörte mit einem Berg gegrillter Tiere auf und das Neue fing mit einem Steak und Kartoffelsalat an.
Dafür war die Waage noch erstaunlich höflich...
Spottdrossel 04.01.2010, 17.43 | (4/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: aktuelles
Sommermode
Hurra, die neuen Kataloge sind da!
Vom Belustigungsfaktor her ersetzen die doch glatt jedes Witzheftchen.
Da gibt es Gewänder, die sind so seltsam geschnitten, daß das arme Kataloggerippe unförmiger aussieht, als unsereiner sich im feiertagsgemästetem Zustand fühlt - das hebt doch schon mal deutlich die Laune!
"Die neue Mode wird von der modernen Architektur inspiriert" - aha.
Und welchem Bauwerk haben wir dann diese seltsamen "Haremshosen" zu verdanken, vielleicht "ich bin 2 Öltanks"???
Dann noch die Overalls - herrlich!
Ob die Damen, die sowas kaufen, auch dran denken, das der schnelle "Coffee to go" in so einem Gewand recht kompliziert zu entsorgen ist?
Fragen über Fragen....
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Spottdrossel 31.12.2009, 13.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Mode, Merkwürdigkeiten,
Opa Oberschlau
Undertaker Tom hatte berichtet, wie Frau Büser sich mit einem nervtötenden Schlaumeier herumärgern durfte.
Ich fürchte, den kenne ich...
Auf jeder Baustelle, die nicht komplett im unzugänglichsten Nirgendwo liegt, tapern Oma und Opa über die Piste (nebenbei bemerkt, dafür, das Baustellen immer so böse sind, wer sonst unterhält die Senioren so gut?), und jedesmal deutet Opa wild in der Gegend herum, lügt vermutlich das Blaue vom Himmel herunter und Oma lauscht andächtig seinen Erklärungen.
(Oder, nach 50 Jahren Ehe, tut sie erfolgreich so, als ob)
Erstaunlicherweise wissen sogar Leute, die noch nicht mal selber einen Nagel in die Wand schlagen können, wie man eine Autobahn baut.
Und wir machen das natürlich immer falsch.
In Böblingen kamen sie gleich im Trupp mit mindestens 5 Opas, vermutlich haben sie sich alleine nicht getraut, angetan mit Schlips und Kragen, ich unterstelle mal, entweder Rentner von Daimler oder HP, wanderten jeden Nachmittag über die Piste und hielten Vorträge, was wir alles anders machen müßten.
Trotz aller Weisheit reichen die geistigen Fähigkeiten dann aber nicht soweit, das man das Schild "Baustelle - Betreten verboten!" lesen, verstehen und befolgen könnte.
Als ich mal ein Seniorenpaar fragte, ob sie nicht lesen könnten, antworteten die sturen Schwaben nur "Doch, doch, das macht nichts" und radelten fröhlich weiter Richtung Ladezone, wo man die Auswahl hatte, ob man jetzt vom LKW überfahren wird oder vom Felsbrocken erschlagen.
Vielleicht sehe ich das aber komplett falsch und sie wollen nur die Rentenkassen entlasten - in Suhl geisterten mal so 2 Deppen mitten auf der Piste herum, und jetzt ist es
1. Pflicht, die Herrschaften merken zu lassen, das sie ganz gewaltig falsch sind, weshalb ich in solchen Fällen auch ohne jede Gewissensbisse neben Müttern mit Kinderwagen mit Vollgas durch Staub oder Pfützen fahre (ist das Schild "Baustraße - KEIN Wanderweg" wirklich so schwer verständlich???) - besser sie lernen es so, als das sie unter einem Dumper landen, der merkt das noch nicht mal -
und
2. war leider schon asphaltiert, was eine Reisegeschwindigkeit von 80 km/h zur Folge hatte, ich setze mich frühzeitig auf die Hupe und statt das sie einfach an den Rand gehen (13 Meter müßten doch weiß Gott breit genug sein für 1 Skoda und 2 Deppen) zickzackt Hornochse Nummer 2 wie ein kopfloses Huhn vor meinem Auto hin und her, dank Staub auf der Piste machte das ABS immer wieder auf und es war RICHTIG knapp.
Ich war ihnen wirklich sehr verbunden.
Auf dem nächsten Bauabschnitt hatte der Schachtmeister dann einen ganz unbürokratischen Ansatz zum Thema Arbeitssicherheit, da war der große Wasserwagen nicht nur zur Bekämpfung von Staubwolken da, sondern bei Sichtung unerwünschter Fußgänger gab´s eine eiskalte Dusche - Problem gelöst.
Spottdrossel 30.12.2009, 14.32 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Achtung, Baustelle! | Tags: nervt
Weiße Weihnacht
Bitteschön, noch ein Bild von letzter Woche:
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Spottdrossel 25.12.2009, 15.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: unterwegs entdeckt | Tags: Schnee, Thüringen, erfreulich,
Aufstand!!!
Ich hatte mich ja hier schonmal "lobend" über unseren Abfallentsorger ausgelassen. Jetzt gibt es ein neues Highlight:
Zwecks Stellenanzeigen für den herzallerliebsten Schatz holen wir Samstags meistens einen Packen Tageszeitungen. Dabei sind mir im Herbst schon diverse Berichte begegnet, daß eine Handvoll aufrechter Bürger ins Gefecht gegen den Abfallentsorger zieht, weil der ein paar lustige Neuerungen einführen will.
Geht wohl nur Stadtmenschen was an, dachte ich, hier war nie die Rede von Änderungen.
Gestern dann ein schriftliches Schreiben per Postwurf im Briefkasten, datiert mit "im November" - knapp daneben, würde ich sagen- wo mitgeteilt wird, wir bekommen neue Mülltonnen, mit Chip.
Dann ist noch die Rede von mengenabhängiger Abrechnung und Gutschrift für Altpapier.
Hört sich ja nicht weiter bedrohlich an, denke ich.
Dann wird freundlich mitgeteilt, das niemand im Voraus weiß, wie hoch die Gebühren werden, und man eine Blanko-Einzugsermächtigung ausfüllen soll.
Jetzt interessiere ich mich aber schon dafür, wie hoch denn da bitte was abgerechnet wird, im Moment bezahlen wir die Tonnen für die leerstehende Wohnung mit, um den alten Plunder, der noch rumfliegt, beerdigen zu können, und je nach Kostenfaktor würde ich die dann abmelden.
Also die Homepage von dem "kundenorientierten Serviceunternehmen" angeschaut, da wird mir erzählt, welcher Müll in welche Tonne soll, aber nicht, was die Tonne dann kostet.
Wozu gibt es Suchmaschinen?
Name des Müllhais + Gebühren eingegeben und siehe da, seitenweise Zeitungsberichte über ihre miserable Informationspolitik, Stellungnahmen von stocksauren Bürgermeistern, die sich vergackeiert fühlen, und die einzige Preistabelle finde ich auf der Seite der aufständischen Bürger, den Vogelsberger Müllrebellen.
Ist doch echt pfiffig, wenn sich die Kundschaft nur beim "Feind" informieren kann...
Kernpunkt ist wohl, es wird ein pro-Kopf-Müllvolumen angenommen, man kann nicht die Tonne nach Bedarf ordern, sondern bekommt was zugeteilt, im Zweifelsfall immer zu groß.
Die Familien laufen Amok deswegen, genaugenommen werden wir auch benachteiligt, ich lasse schließlich zwei Drittel meines Mülls im Camp, da brauche ich keine leere Tonne für finanzieren.
Wenn ich´s richtig verstanden habe, werden auch die Papiertonnen nach seltsamen Gesichtspunkten zugeteilt, vermutlich, weil das über 20 Jahre reibungslos geklappt hatte.
Neee, Leute, so nicht!
Diese Weihnachten wird zum ersten Mal was gespendet, und zwar für die Klage gegen den ZAV.
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Schätzungsweise ist mir jetzt der Preis für den unweihnachtlichsten Beitrag sicher, ein besinnliches Schneebildchen gibt´s dann halt morgen.
Spottdrossel 24.12.2009, 14.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: drauf rumgehackt | Tags: Service, hirnrissig,
Ätsch!
Mal ehrlich: gibt es etwas Entspannenderes, als gemütlich auf der Couch zu liegen und in den Nachrichten zuzusehen, wie die Urlauber auf der Straße oder dem Flughafen festsitzen?
(Das mit der Bahn finden wir reichlich frech, da halten wir ausnahmsweise mal zu den Reisenden).
Aber ansonsten?
Einfach mal so einen englischen Schundroman lesen - Lord und Lady blieben im Winter mit ihrem hochwohlgeborenen Arsch im heimatlichen Gemäuer, Winterzeit ist keine Reisezeit, ganz einfache Sache eigentlich...
Spottdrossel 23.12.2009, 22.27 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: aktuelles
Rosa!!!
Sacht mal, hab ich irgendwas verpaßt?
An allen möglichen und unmöglichen Ecken begegnet mir Rosa.
Bei Blümchen finde ich das ja ganz nett, aber ansonsten...?
Die Pferde-Comic-Zeitschrift, die ich vor schätzungsweise 25 Jahren gerne gelesen habe, sieht inzwischen aus wie eine rosaglitzernde Barbie-Fachzeitschrift, in die sich zufällig paar Vierbeiner verirrt haben.
Und dann erst der Katalog für Reitsportzubehör - für die kleinen Mädels extra überteuertes Rosaglitzerzeugs für´s edle Roß, kein Wunder, daß die Werbung für Schamanen, die zutiefst gestörte Gäule wieder auf Kurs bringen wollen, immer weiter zunimmt.
Heute in der Elektroabteilung: rosa Glitzerradio.
Dann kaufe ich mir in der Abteilung "Frauen ausbessern & verschönern" allseits bekanntes Fahrgestellentfusselungszeugs (das, was Männer Weicheitechnisch nie anwenden würden) und was finde ich in der Packung? Rosa "mit Beerenduft".
Zu Deutsch: es stinkt wie billiger Kaugummi.
Ich weiß nicht, in welchem Jahrzehnt ich mir das letzte Mal sowas gekauft hatte, aber da war´s noch grün, und das war gut so.
Selbst ich habe ja inzwischen mitbekommen, das bei den Mädelchen heutzutage alles bißchen früher ist, aber ich muß da doch mal nachfragen, ob sich die Mädels im Prinzessin-Lillifee-Alter tatsächlich schon die Beine entborsteln müssen...
Spottdrossel 23.12.2009, 09.13 | (5/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: drauf rumgehackt | Tags: Merkwürdigkeiten
Gut und Böse
Letztens haben wir Glühbirnen gekauft. In diesem Fall die "Altmodischen", weil 1. selten gebraucht und 2. die Energiesparbirnen schlicht und ergreifend nicht reinpassen.
Deshalb sind hier manche Lampen seit Jahren ohne Abdeckglas, dafür mit Energiesparbirne, und die direkt am Eingang hätte ich halt gerne in vorschriftsmäßiger Optik.
Fettes, rotes Warnschild am Regal: "Klimasünder, Hölle & Verdammnis kommen über Dich usw."
Na, wenn ihr meint...
Und heute im Einkaufsparadies? Unreife, ägyptische Erdbeeren, weil ja zum traditionellen deutschen Weihnachtsessen zwingend Erdbeeren gehören...
Warum steht da kein rotes Warnschild davor???
Ich frag´mich jetzt, wer da die größere Klimasau ist, 5 Minuten am Tag eine 60 Watt-Birne mit Ökostrom laufen zu lassen oder diese nichtschmeckenden, überteuerten Erdbeeren zu fressen...?
Spottdrossel 22.12.2009, 20.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: drauf rumgehackt | Tags: einkaufen
Schatzsuche
Nein, keine Sorge, der herzallerliebste Schatz ist noch in der Küche, wo er hingehört...
Zur Feier des ersten Urlaubstages war ich heute mal in der Altstadt von Alsfeld unterwegs. Jetzt finde ich ja einkaufen nicht wirklich entspannend, überheizte Geschäfte, in denen man sich in Winterklamotten fühlt wie eine Ente im Bratschlauch, dazu Dauerfolter mit jaulenden Weihnachtsliedern, von denen anscheinend jeder Laden seine eigene, GEMA-freie Gruselversion besitzt.
Alle Geschäfte sind nervig!
Alle Geschäfte?
Nein - eine Ausnahme gibt es: da geht man nicht einkaufen, da geht man auf Schatzsuche.
Am Alsfelder Marktplatz beim "Ramspeck", von außen sieht es nicht sehr bedeutend aus, die übliche, schmale Fachwerkfront. Nach der Eingangstür kommt eine Art Vorraum, da begegneten mir heute Kaffeekannen, Nudelmaschinen, Fleischwolf wie zu Omas Zeiten, dazwischen irgendwelcher Deko-Mist (diese dämlichen Engel vermehren sich anscheinend schlimmer wie die Ratten) und Einmachgummis in bisher unbekannter Vielfalt. Der wilde Mix aus Nippes und Nützlich setzt sich fort, auf der einen Ecke Plätzchenausstecher in allen möglichen und unmöglichen Größen, eine Kompanie Regenschirme, von der ich nicht weiß, ob die jetzt zum Verkauf waren (so Rätsel hat man da öfter), runter in den Gewölbekeller, da weihnachtet´s diesmal auf brutalste Weise, bei Töpfen und Pfannen fühle ich mich doch wohler, da gibt´s auch keinen Billigramsch, schon die kleine Spiegeleierpfanne, die ich begehrlich umkreiste, hatte ein Gewicht, mit dem frau jeden Einbrecher erlegen könnte. Drumherum gefühlte 1000 Tee- und Kaffeetassen, Vasen, Kuchenformen, Dekomist natürlich auch, ein Ersatzteillager für Topfgriffe, jawohl, sowas gibt es, zwischen dem ganzen Zeugs habe ich diesmal sogar ein Büro entdeckt.
Durch die Hintertür geht´s über´n Hof, da steht der Outdoor-Dekomist, daneben noch ein Räumchen voll Zeug, Treppchen hoch noch eins, dann geht´s durch die nächste Tür, da kommen Körbe in allen Formen, Farben und Größen.
Auf dem Rückweg inspiziere ich einen wunderbar dämlich guckenden "Herzlich Willkommen"-Blechvogel genauer, so mit Schnee drauf sah der echt zum Totlachen aus, aber eigentlich finde ich Dekomist ja überbewertet, von daher blieb der nochmal dort.
Genaugenommen suche ich ja einen Wasserkessel.
Noch dreimal durch den mittleren Bereich gekreist, Teekannen, Kaffekannen, Gießkannen... kann doch nicht sein!
Inzwischen war die Bude gut gefüllt mit panischen Last-Minute-Käufern und einer Omi auf der Suche nach der perfekten Kuchenform.
Die perfekte Form war für einmal backen im Jahr (die Omis sind auch nicht mehr das, was sie mal waren) als zu teuer befunden worden, der Vorschlag der Verkäuferin, öfters zu backen, abgelehnt, und die Entscheidung vertagt.
Die nette Verkäuferin verriet das Versteck der Wasserkessel, natürlich gut getarnt hinter Dekomist, und da stand ich dann. Ungefähr 10 verschiedene, gezielter Griff nach einem besonders schicken Modell, der Preis lies mich dezent erbleichen, aber es hilft ja nix: ein paar schieden schon aufgrund abgrundtiefer Häßlichkeit aus, die mit neutraler Optik waren auch aus dem Rennen, wenn der Griff aus Plastik war (inzwischen hat man so seine Erfahrungswerte, wie auch eine Auflaufform "bis 240 Grad" mit mildem Lächeln zurück ins Regal wanderte), also blieben ein relativ langweiliges Objekt für über 40 Euronen oder der superschicke, mit Griff schön weit weg vom Dampf (auch das hat man inzwischen gelernt) für knapp 70.
Anscheinend habe nicht nur ich das Problem mit ungeplanten Entdeckungen in diesem Laden, gut getarnt hinter der antiken Kasse stand das EC-Dingsbums.
Und jede Verkäuferin lobte meinen schönen Wasserkessel.
Made in Germany ist er auch, und wir erwarten jetzt, das er für das Geld wenigstens klassische Musik flötet oder sowas - wird noch getestet.
Bildchen von dem Laden gibt es hier, weitere lobende Worte hier und hier.
Spottdrossel 21.12.2009, 18.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: einkaufen, erfreulich,
Advent, Advent
Nein, hier gibt es immer noch keine Weihnachtsdeko, und die Hallelujastaude muß nächste Woche käuflich erworben werden. Dafür läuft die Weihnachtskalorienbombenproduktion beim herzallerliebsten Schatz auf Hochtouren.
Als treusorgendes Eheweib war mein Beitrag, die Pralinen durch Kakaopulver zu kugeln, rumschubsen ist schließlich eine meiner Kernkompetenzen...
Nur: diese heimtückischen Biester wehren sich!
So ungefähr jede dritte machte fröhlich Arschbomben vom Löffel in den Kakao, bis die Schachtel voll war, war ich auf bestem Weg, mich höchst weihnachtlich in Melchior zu verwandeln (oder wie hieß nochmal der Schwarzarbeiter mit Migrationshintergrund..?)
Spottdrossel 20.12.2009, 18.22 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Heim & Herd | Tags: kochen, dumm gelaufen,
Fehl am Platz...
Wenn man morgens halbverpennt über den Parkplatz läuft und aus dem Augenwinkel in der Garage zwischen den eingelagerten Prüfgeräten eine METTWURST entdeckt, kommt man schonmal ins Grübeln...
Aber der Kollege hat sich was dabei gedacht ![]()
Spottdrossel 17.12.2009, 13.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Männer, Merkwürdigkeiten,
Pünktlich losfahren
Die letzten Wochen läuft bei mir fast jeden Tag dasselbe Ritual: Wecker nervt, ich peile unwillig in seine Richtung, berechne, welcher Wochentag denn jetzt bitte ist, und mit der Feststellung "es ist ERST XYZ" wird sich wieder unwillig im warmen Nest vergraben.
Umso lobenswerter ist es dann, wenn ich mal tatsächlich nicht zum Zeitpunkt "letzte Minute minus x" loskomme, sei es, weil man einen netten Kollegen nicht ärgern will oder die Hoffnung auf pünktlichen Feierabend das Aufstehen beschleunigt.
Nur: es nutzt nix!
Erster Versuch: sämtliche LKWs der örtlichen Bauunternehmen schleichen vor mir her. Gut, da können die jetzt nix für, das ich ihre Startzeiten nicht kenne, das holen wir auf der Autobahn wieder auf - denkste! Ein Polizeiauto schleicht über die A4 und sabotiert hartnäckig alle Versuche zum Thema "freie Fahrt für freie Bürger". Irgendwann klemme ich mich dahinter und erfreue mich daran, die Tiefflieger auf der linken Spur mit einem "ich weiß etwas, was Du nicht weißt" zu beobachten, wie dann auf einmal wilde Bremsmanöver eingeleitet werden und die rechte Spur sich ungeahnter Beliebtheit erfreut.
Das blau-silberne Verkehrshindernis leistete mir freundlicherweise bis kurz vor Herleshausen Gesellschaft.
Die nächsten Frühstarts brachten mir weitere unliebsame Bekanntschaften der schleichenden Art, wenn nämlich der unter "Erster Versuch" genannte LKW am Horizont verschwindet, während Krankenschwestern, Finanzbeamte, Opas und Schnecken sonstiger Art vor mir her eiern, steigt der Blutdruck proportional mit der sinkenden Reisegeschwindigkeit.
Ich frage mich, ob man nicht besser grundsätzlich nach 7 losfahren soll - da haben es wenigstens ALLE eilig und man muß nicht mehr diskutieren, ob 45 außerorts jetzt angemessen sind oder nicht.
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Spottdrossel 17.12.2009, 06.46 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: im Wagen vor mir... | Tags: Autofahrer, nervt,
Winterfreuden
So, bitteschön, hier einer der Gründe, warum ich immer wieder wie ein Bumerang nach Thüringen zurückkomme:
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Man sieht, das billige Fotoknipsding ist an Bord...
Streß habe ich mir heute keinen mehr gemacht, 2 Versuche bei Coburg, gemütlich mit den Kollegen gequatscht, alles, was nicht frostfest ist, aus dem Container gerettet (und dabei fast am eingefrorenen Türschloß gescheitert) und dann Schönwetterfahrt Richtung Hauptquartier.
Und da werde ich morgen meinen Urlaub eintragen und mich bis Freitag hoffentlich über nix mehr ärgern müssen.
Spottdrossel 16.12.2009, 19.40 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: unterwegs entdeckt | Tags: Schnee, Thüringen, erfreulich,
Winter
Winter ist...
- wenn man die letzten Halstabletten brüderlich mit dem Schachtmeister teilt (wobei ich den Ärger heldenhaft durch die Arbeit habe, und er unehrenhaft vom Sonntagsspaziergang -. gut, das WIR dafür noch zu jung sind...)
- wenn man aus dem Auto aussteigt, mit einem wenig druckreifen Kommentar den Kragen hochklappt und auf Bayern 3 hört: "lebhafter Ostwind, wegen dem fühlt sich das so eisig an" - ja, kann ich bestätigen! (die gefütterten Hosen haben sich übrigens bestens bewährt)
- wenn der Kollege Raupenfahrer glücklich den ersten schlammfreien Tag an seiner Wirkungsstätte feiert, im Gegenzug aber mit ein paar wohlgezielten Feuerchen das Fahrwerk seiner Maschine auftauen mußte (Handybeweisfoto wurde vorgezeigt)
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Spottdrossel 14.12.2009, 22.38 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: | Tags: kalt, Kollegen, Radio,
Der Mann, das wundersame Wesen...
Heizen mit Holz ist ja nicht ganz krümelfrei, und nachdem der herzallerliebste Schatz aus ästhetischen Gründen unsere Familientradition ablehnte, das Brennholz weiterhin im häßlichen, aber bewährten Leifheit-Putzeimer zu transportieren, bildete sich rund um den dekorativen Weidenkorb eine weniger dekorative Wanderdüne aus Sägemehl.
Irgendwann störte es sogar meinen Schönheitssinn und mein Antrag auf Beseitigung wurde mit freundlichem Blinzeln zur Kenntnis genommen.
1 Woche später nehme ich zur Kenntnis, die Wanderdüne erfreut sich weiterhin bester Gesundheit, dafür stapeln sich in der Waschküche gut gefüllte Plätzchendosen (soll ja keiner sagen, er hätte nix gemacht).
Also reifte der hinterlistige Plan, den Dreck selber zu beseitigen, auf das er sich bei seiner Heimkehr schändlich fühle...
Gesagt, getan, zur Abwechslung war der Staubsauger auf Anhieb zu finden, was nicht zu finden war, war die stinknormale Bodendüse.
Die ist NIE da, weil sie aus irgendeinem undurchschaubaren Grund vom herzallerliebsten Schatz boykottiert wird.
Es macht ja auch viel mehr Spaß, mit der Fugendüse jedem Staubkorn einzeln hinterherzujagen, daß dabei dank großem Wohnzimmer immer genug Überlebende zurückbleiben, zählt nicht.
Zum Ausgleich werden Staubflusen und -fäden an der Decke, für die seine Lieblingsdüse ja bestens geeignet wäre, großzügig übersehen, obwohl er bauartbedingt mit den Augen näher dran ist als ich.
Folglich saugte der Grummelvogel nach 3 vergeblichen Suchrunden in Ost- und Westflügel des Gemäuers die Späne mit dem blanken Rohr weg (die dämliche Düse schafft die Späne gar nicht richtig), damit sich´s lohnt, auch noch die Staubfäden über dem Ofen, und jetzt wird erstmal eine Staubsaugerteileparkverordnung erstellt.
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Spottdrossel 10.12.2009, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heim & Herd | Tags: herzallerliebster Schatz, Merkwürdigkeiten,
Kavaliere
Eins habe ich ja im Laufe der Zeit gelernt: jede Baustelle hat irgendwo einen Haken. Entweder, die Kollegen sind in Ordnung und die Bauüberwacher sind Nervensägen vor dem Herrn, oder das Ding ist zu weit entfernt, oder die Zusammenarbeit klappt gut, aber die Unterbringung ist blöd, oder das Camp ist super, dafür hat man merkwürdige Mitmenschen in den eigenen Reihen.
Die perfekte Baustelle gibt es nicht, das ist vielleicht auch gut so, sonst würden sie uns das als Urlaub abziehen.
Beim neuen Tunnel ist jetzt der Haken, daß der Prüfaufwand einfach ohne jedes Maß und Ziel festgelegt ist. Kleines Beispiel: 3 Kubikmeter Boden einbauen, davon bitte 6 Probekörper... keine weiteren Fragen.
Als ich letztens an dem Prüfplan saß, überlegte ich ernsthaft, aber vergeblich, wie ich das Ding elegant loswerden könnte.
Der Pluspunkt, der sich inzwischen herausstellte, ist die Truppe vor Ort. Im Moment noch eine überschaubare Handvoll Leute, alle supernett, irgendeiner taucht immer auf, wenn´s was ein- oder auszuladen gibt.
Jetzt will ich sowas ja auch nicht überstrapazieren, heute mußten 3 Eimer voller Dreck bergauf zum Auto, und mit Wohlgefallen betrachtete ich die frisch geschotterte Zufahrt. Skoda ranfahren und nur 50 Meter schleppen statt 250, das war der Plan.
Grade, als ich die Kiste vor einem steiler bergab führenden Abschnitt anhalte, bemerke ich hektisches Winken männlicherseits und kann mir die Bemerkung nicht verkneifen, daß ich schon so ungefähr weiß, was mit dem Auto geht und was nicht, und frisch geschüttetes Material mit dem Gefälle werde ich bestimmt nicht ausprobieren.
Kaum war ich per Baggerlöffel in ein Loch abgetaucht, gab´s über Tage Alarm: das Auto steht im Weg.
(ich wette, selbst nachts um 12 würde noch irgendein LKW auftauchen, wenn ich wo stehe, das scheint ein Naturgesetz zu sein).
Und weil das IMMER so ist, steckt der Schlüssel noch, also bitte, schafft das Auto weg, ich hab´noch zu buddeln.
Zurück auf der Erdoberfläche, will ich das Auto wieder ranholen, marschiere voller Tatendrang bergauf und je näher ich komme, umso mehr bestaune ich den gewählten Abstellplatz: die Karre steht mitten auf einem komplett aufgeweichten Grünstreifen, schon die Fahrspur vom reinfahren war brauner Schlamm, so von den Erfahrungswerten her würde ich mal sagen, das wird so nix.
Aber man muß es ja probiert haben, also SEHR liebevoll rückwärts anfahren, vorsichtig über den Glitsch Richtung festem Feldweg fahren, na bitte, ist man als Frau vielleicht doch zu vorsichtig?
Denkste. Genau der minimale Absatz zwischen Schlamm und festem Weg scheitert an der Kombination aus randvollem Kofferraum und schlammverpappten Antriebsrädern. Vorwärts rausschleichen ist auch nicht, er hat sich schon seine Grube gegraben.
Ich würde mal sagen, so elegant parkt nur jemand, der die ganze Woche Pickup fährt und die Problematik nicht kennt.
Anruf beim Hauptverdächtigen: "Herzchen, warst Du der Optimist, der den Skoda in die Wiese gestellt hat?"
"Wieso, kommst Du nicht raus?"
"Frontantrieb..."
Nach einem leicht schuldbewußten "Oh!" wurde Rettung zugesagt und ich buddelte schonmal nach meinem schicken neuen Abschleppseil.
Haste gedacht, natürlich muß das ganze männlich-sportlich erledigt werden, mit 2 Mann versuchten sie, die Karre rauszuschubsen, aber der Schlamm war stärker.
Dann war ein Machtwort fällig, Testosteron und Imponiergehabe hin oder her, es muß ja nicht sein, das sich jemand gleich Montags die Knochen verbeult.
"Jeep her, Seil an die Hängerkupplung, und los!"
Na siehe da, es ging.
Netterweise hatte der LKW, dem ich weichen mußte, ein frisches Häufchen hingekippt, so das ich nicht mehr dicht ranfahren konnte, und die Herren hatten ihre Sporteinlage für heute erledigt, so das ich als "Häuptling hochroter Kopf" den Mist selber schleppen mußte.
Später im (schlammverkleisterten) Auto mußte ich dann doch leise grinsen: sind doch echte Kavaliere, sogar das "Auto versenken" nehmen sie mir ab...
Spottdrossel 07.12.2009, 19.06 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Achtung, Baustelle! | Tags: Kollegen
Stromrechnung
Bei der Stromrechnung macht sich der Holzherd positiv bemerkbar: obwohl wir letzten Winter die Bäder mit Heizlüftern frostfrei halten mußten (und ich diesbezüglich übelste Vorahnungen hatte, was die Stromkosten angeht), ist keine Nachzahlung fällig.
Das haben wir wohl der Tatsache zu verdanken, das im Winter alle "krisenfesten" Essen auf oder in dem Holzherd gekocht werden.
Trotzdem ist der Mensch ja neugierig, also schnappte ich mir die Rechnungen und verglich mit den als günstig beworbenen Tarifen vom gelben Strom.
So eine Stromrechnung ist ja relativ rätselhaft, ich rechnete zweimal, der herzallerliebste Schatz einmal, und jedesmal kamen wir zu dem Ergebnis, das der "günstige" Strom teurer ist als unser jetziger Versorger.
Und dann sucht die Spottdrossel nach Verpflegungspauschale und entdeckt einen Link zum Stromtarifrechner. Heute habe ich gründlich damit rumgespielt und siehe da, es geht noch deutlich billiger, und das sogar mit Ökostrom für´s Gewissen.
Morgen gehen die Ummeldungen (unser Gemäuer hat 3 Zähler, was die Sache nicht unbedingt übersichtlicher macht) raus.
Wer auch mal vergleichen will, diese Seite kann ich nur empfehlen.
Spottdrossel 02.12.2009, 18.38 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: erfreulich
Überraschung!
Es gibt ja das schöne Sprichwort "was Du nicht willst, das man Dir tu...", sprachlich nicht so ganz ausgereift, aber sachlich absolut zutreffend.
Man bzw. ich käme mir einfach blöd vor, jemand anderem bewußt irgendwie Ärger zu bereiten (mein eher dehnbares Verständnis in Bezug auf die Eigentumsverhältnisse irgendwelcher alter Geschirrtücher lassen wir mal außen vor) und erwarte daher auch, das andere sich so verhalten.
In unserem Gemäuer gibt es noch eine Wohnung im oberen Stockwerk, da wohnte ein Typ von Ende 50 mit herrlichem Allgäuer Dialekt drin, als Nachbarn kamen wir immer gut miteinander aus, vielleicht auch deshalb, weil wir uns kaum gesehen haben, wenn ich am Wochenende heimkam, entschwand er Richtung Freundin.
Kaum hatten wir die Hütte gekauft, zog er kurz darauf zur Freundin, das da irgendwie mindestens für einen halben Monat Miete fehlte, habe ich dann elegant untern Tisch fallen lassen. Dann stellte sich bei näherer Betrachtung heraus, das der größere Teil der "guten Möbel", die stehenblieben, einfach gammeliger Schrott waren, die erstens keiner durch´s enge Treppenhaus schleifen wollte und zweitens vor den Augen der Dame vermutlich keine Gnade fanden (so zumindest erkläre ich mir den röhrenden Hirsch, der da noch an der Wand hing). Ehrlich gesagt, ein gammeliges, löchriges Schlafsofa, das nur als Gästebett genutzt wird, kann ich auch als Schichtarbeiter mal Richtung Sperrmüll schaffen, wenn ich weiß, wann ich ausziehen will.
Wir warfen das Scheißding unbürokratisch vom Balkon und hatten uns mit dem Thema Wohnung erstmal nicht mehr befaßt, als sich am Wochenende beim Hundebabygucken herausstellte, das da die Waschmaschine den Geist aufgegeben hatte.
In der Wohnung steht noch eine, also sollte die weitervererbt werden. Zu dritt und voller Tatendrang stürmen wir das Bad, betrachten uns so die Aufteilung von Waschbecken, Waschmaschine und Klo und stehen vor einem Problem, das der herzallerliebste Schatz treffend als "Tetris für Fortgeschrittene" bezeichnet: die Waschmaschine ist eingebaut.
So, wie sie momentan steht, bräuchten wir Kuno, den Kraftmensch, der sie alleine hochwuchtet und über die Kloschüssel hebt.
Zweite Variante wäre, unter das Biest soviel drunterzulegen, das sie hoch genug steht und man sie vernünftig greifen kann, oder Demontage des stille Örtchens.
Die Waschmaschine steht also weiter in ihrer Ecke, mich nervt es allerdings gewaltig, das beim Auszug nicht einfach mal auf die Problematik hingewiesen wurde. Für uns sah es einfach so aus, als hätten die älteren Herrschaften einfach keine Lust, das Ding die enge Treppe runterzuschleifen, während im Haushalt der Dame schon ein Gerät vorhanden war.
Daß es ohne größeren Event gar nicht möglich ist, das Spielzeug aus dem Bad rauszuschaffen, wurde elegant verschwiegen.
Es ist wohl nicht besonders überraschend, das wir auf den Kameraden inzwischen nicht mehr so gut zu sprechen sind...
Spottdrossel 01.12.2009, 18.14 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: nix geht, dumm gelaufen,
Advent, Advent
Momentan wird ja überall über fehlende Weihnachtsstimmung gejammert.
Wir haben eine Lösung gefunden: jeden Sonntag gibt´s jetzt Adzwentzkranzkerze und eine Folge "Stirb langsam".
Paßt doch ![]()
Spottdrossel 01.12.2009, 13.08 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Heim & Herd | Tags: Aktuelles



