Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.
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Wirklich super schöne Seite , lese immer gerne hier.
liebe grüße louis |
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Ich liebe Deine Bilder und Berichte und hungere sehnsüchtig nach määääährrr.... |
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Ich fühle mich auch verloren, in einem glitzernden Wald voller Plastikblüten, die mich nicht zu nähren vermögen.
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ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin! |
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Mädels und Müsli
Undokumentiert blieb leider ein spektakulärer Raubüberfall, bei dem Sherlock eine Himbeere schnappte und mit ihr rauf auf den Käfig zischte, um sie da feierlich zu futtern.

Spottdrossel 18.05.2013, 08.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Ziegensittich
Bilder werden nachgeliefert
Nach und nach werden die Fotos wieder reingestellt, von neu nach alt.
Spottdrossel 16.05.2013, 13.28 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: aktuelles
Das Hühnerhochregal
Das hier ist der Trick dahinter: Ölauffangwanne für Autoschrauber in Kombination mit Kunststoffrasengitterplatten ergibt einen Hühnerparkplatz mit integrierter Toilette:

Sitzstangen sind für schwere Hühnerrassen sowieso nicht so günstig, außerdem war jeden Abend Streit, abwechselnde Abstürze inklusive. Da ich auch mehr "unbeschissene" Bodenfläche haben wollte, habe ich jetzt die Alt-68-mäßigen Empfehlungen von wegen "alle Hühner auf einer Höhe, dann streiten sie weniger" ignoriert (sie streiten trotzdem, darf ja nicht jeder sitzen, wo er will) und mich an der professionellen Lagerhaltung orientiert.
Will ich viel Zeug platzsparend unterbringen, nimmt man ein Regal.
Also dann.
Über den Aufbau muß ich gelegentlich noch eine "Lobeshymne" im negativen Sinn bei Amazon loswerden, aber mit einigen Basteleien stand das Ding da, wo es hinsollte.
Nur hapert es noch bißchen mit dem Einparken, seit er mir nicht mehr überm Kopf hocken kann, will der Hahn nicht mehr hoch hinaus - oder er ist zu dusselig, den Trick mit der Anflugrampe zu kapieren.
Täubchen sieht da oben jedenfalls recht zufrieden aus.
(rechts sieht man noch die gammelige alte Wand, die muß auch noch getauscht werden).

Unten wirkt es noch etwas gedrängt - in den ersten Tagen habe ich noch so eine Art Hühner-Tetris gespielt und die runterhopsenden Hühner ordentlich zurückgeräumt.
Aber wenn sie es gemütlich finden - da hänge ich mich nicht mehr rein.

Inzwischen klappt es ganz gut, bis zu 5 Hühnern pennen oben - sogar Oma Swiffer.
Wenn die dicke Betty sich auf der Anflugrampe geparkt hat, ist der Club geschlossen.
Ausmisten geht jetzt ganz komfortabel, nur gab es am Anfang noch falsch geparkte Eier - so nach dem Motto "wenn ich sowieso schon sitze..."
Spottdrossel 14.05.2013, 10.26 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Hühner, Umbau Hühnerstall,
Baustop wegen Blaumeise
Ich befürchtete eine hungrige Mama auf dem Nest ohne Futterbringdienst, die irgendwann ihre Eier im Stich lassen muß.
Nach zwei Tagen erfolgloser Nistkastenbeobachtung wollte ich ihn abhängen und reinschauen, da raschelte es drinnen vorwurfsvoll. Also das Ding wieder zurückgehängt und weiter den Flugbetrieb im Auge behalten - Herr Amsel hopste mit ausgewählten Würmchen durch die Wiese, aber die einzige Blaumeise, die ich sah, flog in eine komplett andere Richtung.
Das ist jetzt mindestens 1 Woche her, anfliegende Blaumeise habe ich immer noch nicht gesehen, dafür ist das Amselnest in der Eibe leer und verlassen, da habe ich die Elstern im Verdacht (da flog letztens eine mit einem beachtlichen Zweig an Bord Richtung Fichten).
Die Eibe ist direkt neben dem Hühnerstall, wenn ich jetzt offiziell wüßte, daß die Meisen weg sind, könnte ich am Hühnerpopowärmefenster arbeiten.
Nistkasten abgehängt, keine verdächtigen Geräusche.
Auf dem Terrassentisch setze ich ihn ab, will ihn aufschrauben und höre einen seltsamen Ton, den ich nicht zuordnen kann. JETZT will ich es aber wirklich wissen!
Vorsichtig lüpfe ich die Frontplatte und finde eine erbost aufgeplusterte kleine Blaumeise, die mich aus Leibeskräften anfaucht.
Entschuldigen Sie bitte die Störung, ich mache auch sofort wieder zu...
Wann sie ihr Frühstück gebracht bekommt, weiß ich immer noch nicht, aber Gottseidank wirkte die kleine Dame ziemlich lebendig - und das Hühnerpopowärmefenster muß halt noch warten.
Spottdrossel 13.05.2013, 19.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Garten, Tiere, Vögel,
War wohl nix
Spottdrossel 10.05.2013, 17.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: aktuelles
Irgendein Optikproblem

Spottdrossel 10.05.2013, 17.32 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: aktuelles
Gleichberechtigung
Ergebnis dieser weisen Voraussicht war heute Mittag ein First-Class-Eiskaffee, mit einem Klecks Eis drin und kaltem Milchschaum (die Dekadenz-Version enthält noch einen Schuß Baileys, aber soweit hatte die Voraussicht dann auch wieder nicht gereicht).
Sowas trinkt man natürlich standesgemäß mit Sonne auf Nase, und da die guten Klappstühle noch alle im Haus herumgeisterten, mußte ich mich zu den Hühnern setzen - allerdings nicht auf die Stange, sondern ein Stuhl steht als Umbau-Pausenparkplatz vor dem Türchen zur Hühnerwiese.
Kaum sitze ich, taucht Attilla auf und macht leise und melodisch "gooogoogock?". Die dicken Fluffelhühner haben die schönsten Stimmen in der Truppe, und daß ich sie gestern ziemlich unbürokratisch in die Regentonne stopfte, weil sie mit ihren großen Füßen ein Ei zertreten hatte, wurde mir offensichtlich zwischenzeitlich verziehen.
Ein klebriger Bauch macht schließlich auch keinen Spaß.
Im Nullkommanix wurden es immer mehr Hühnchen, die mich mit putzigen Tönen unterhielten - und dann kam die Chefetage.
New Jersey und Oma Swiffer, momentan überwiegend im Doppelpack unterwegs, bauten sich hinter dem Zaun auf. New Jersey läßt sämtliche Komplimente von wegen "hübsches Huhn" an sich abprallen und schaut mich mit schräggelegtem Kopf streng an:
"Du läßt es Dir gutgehen, ja? Sind wir nicht auch Mädels? Haben wir nicht auch Sonntag? Mit welcher Begründung bekommen WIR nichts Tolles?!?"
Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber ich schwöre: dieses Huhn kann die Stirn runzeln.
Swiffer war entsprechend ihrem Status als Oma für zustimmendes Nicken eingeteilt.
Naja, wer kann da schon "nein" sagen - ich hab das leere Glas in die Küche gebracht und einen halben Becher Körnchen zusätzlich genehmigt.
Als ich damit wieder raufkam, standen die zwei Jerseys weiterhin als Mahnmal hinterm Zaun aufgereiht. Der Hahn machte im Hintergrund seinen üblichen "Redet nicht mit ihr! Ich habe hier grade einen sensationellen 5-Kilo-Delikateßwurm im Angebot!"-Aufstand.
Eigentlich wollte ich nach und nach noch mehr Jerseys holen, aber ich fürchte, dann bilden die ein Kommitee und ich habe überhaupt nichts mehr zu melden.
Spottdrossel 14.04.2013, 19.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Hühner
Hoch hinaus
"Na, mein großes Huhn, wie kommst Du denn da hin?"
Das fragt sie sich anscheinend grade selber und peilt dauernd Richtung Boden.
"Soll ich mal die Landebahn freimachen?"
Obwohl sie den Stall jetzt für sich hat, hört man kein Geflatter. sondern nur diverse Dreh- und Wendemanöver auf der Stange - anscheinend hatte ihre Flugbahnberechnung zu keinem akzeptablen Ergebnis geführt.
"Darf ich mal behilflich sein?"
Ich pflücke sie von der Stange, sie motzt kurz aus Prinzip und erkennt dann die ehrbaren Absichten.
"Gock", sagt sie höflich, als ich sie auf dem Boden absetze.
"Keine Ursache".
Spottdrossel 14.04.2013, 09.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Hühner
Lieferung frei Haus

Gestern hatte ich noch gedacht, es sind bißchen wenig Marans-Eier diese Woche, aber das Rätsel ist jetzt gelöst.
Ich frage mich, ob ich ihr mal einen Eierkarton hinstellen soll, vielleicht befüllt sie den ja ordentlich? Nur mit dem Datum-draufschreiben wird´s schwierig.
(Und ich möchte nicht wissen, was los gewesen wäre, wenn ICH den Eimer als Legenest vorgeschlagen hätte - Protestreden ohne Ende, das Gewerkschaftshühnchen hat seinen Namen ja nicht ohne Grund)
Spottdrossel 13.04.2013, 14.08 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Hühner, Marans,
Fuß- und Frühlingsgefühle
So ähnlich scheint es momentan Sherlock zu gehen, wenn er ein Opfer seiner Hormone wird.
Seit dem Tod von Miß Marple hat er eine innige Beziehung mit seinem Fuß angefangen, mit dem führt er lange Gespräche und bewürgt ihn hingebungsvoll.
Letztens gab es eine Heldentat, die wir noch seinen Enkeln erzählen werden: er kratzte sich -per Fuß- am Kopf, starrte den Fuß dann an und machte begeistert "hooohoho!"
Übersetzt heißt das vermutlich: "so ein toller, netter Fuß, er weiß genau, wo es mich juckt!"
Höflich, wie er ist, wurde der Fuß gefüttert und bekam eine ausführliche Dankesrede.
Nur soll ja eigentlich Lilly gefüttert und beflirtet werden.
Sonne sei Dank, klappt das auch schon manchmal, er dackelt dann mit John-Wayne-Schritten herum, wirft sich in die Brust und quiekst vor sich hin.
Wenn Lilly nicht grade wegen einer dringenden Kartonzerfieselungsaktion unabkömmlich ist, setzt sie sich in die Nähe seiner dickeldackel-Wanderungen, nimmt eine "ich bin klein und süß"-Haltung ein und sperrt das Schnäbelchen auf.
Sherlock kommt - aufgebläht wie eine grüne Wachtel- anmarschiert, füttert auch ordnungsgemäß, dann siegt offenbar der Verstand über die Hormone und er starrt sie fassungslos an: "Wer sind Sie? Sie sind nicht mein Fuß!!!"

(jawohl, wir mußten die Tomate anschneiden, nachdem er sein Ostergeschenk tagelang für einen Ball gehalten hatte - anscheinend reicht das Erinnerungsvermögen nicht von einem Sommer bis zum nächsten. Milbenbedingt sieht der arme Kerl immer noch bißchen zipfelig aus, aber wenigstens ist er wieder vollständig bekleidet)
Spottdrossel 12.04.2013, 12.16 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Ziegensittich
Hühnernotizen

Madame Wölkchen hat letztens wieder beschlossen, auswärts zu schlafen, schließlich ist Frühling. Ich hatte dann probehalber mit dem Schippenstiel in dem verdächtigen Reisighaufen herumgepiekst, bin aber auf kein erbostes Huhn gestoßen. Irgendwann im Laufe des nächsten Tages tauchte sie wieder auf, weigerte sich aber, ihr Versteck zu verraten (ihr Ei hatte sie vorsichtshalber auf der Wiese deponiert).
Abends wollte ich nur nach weiteren verlegten (jetzt wißt ihr auch, wo das Wort herkommt) Eiern suchen und finde mein dämliches Huhn statt sicher im Gestrüpp geparkt in einer halb zusammengebrochenen Holzkiste, die zwar nicht sehr dekorativ ist, aber momentan noch bleiben darf, weil die Hühner gerne darin herumgeistern. Vor ewigen Zeiten hat da mal eine Ziege drin gewohnt. Jetzt ist das Dach zum Teil verfault und irgendwo hat die Schwerkraft ihr Recht verlangt, jedenfalls hängt die ganze Kiste schief. Durch die Ritzen der Wände sehe ich ein paar verdächtige Wölkchenfedern. Super Schlafplatz, fehlt nur noch das "eßt mehr Chicken!"-Plakat außen dran.
Natürlich will sie nicht raus, ich versuche, Teile aus dem verfaulten Dach rauszurupfen, zwecks Zugriff von oben - natürlich sitzt sie da, wo das Dach noch stabil ist.
Ende vom Lied: ich darf einen Kniefall machen, halb in die Kiste krabbeln und mein starrsinniges Huhn herauszerren.
Am nächsten Tag wollten wir wegfahren und hatten extra einen Hühnersitter engagiert.
So eine Aktion wäre natürlich nicht zumutbar, also wurde Wölkchen am nächsten Tag zum Vertikutierdienst abkommandiert und als wir wegfuhren in der Duschkabine inhaftiert.
Da war es anscheinend so langweilig, daß sie seitdem wieder abends höchst ordentlich auf der Stange hockt.
Den Job der Obernervensäge übernimmt momentan das Gewerkschaftshühnchen, die startet laufend Übergriffe auf das Vogelfutter. Sieben Platzverweise hintereinander sind momentan Normalzustand. Als sie zwei Tage lang nicht auftauchte, dachte ich schon, sie hätte es endlich akzeptiert - von wegen, stattdessen ist sie oben raus und machte zusammen mit Amsel Sightseeing am Waldrand.
Heute morgen hatte ich zwei Nistkästen aufgehängt, gehe auf die Terrasse, blicke zufrieden über die Ländereien, da raschelt es hinter mir.
Ein Igel?
Von wegen, das freche Gewerkschaftshühnchen hatte unsere chaotische Lagerhaltung inspiziert und hopste jetzt mit Unschuldsmiene über Stuhl und Geländer, um aus meiner Reichweite zu kommen.
Kaum WAR sie außer Reichweite, kam sie prompt vom rechten Weg ab und dackelte Richtung kleiner Auslauf. Ich brülle hinterher (wenn man bei jedem 5. Brüllen auch was wirft, funktioniert das ganz gut mit der Fernsteuerung) und was macht das freche Vieh?
Schaut über die Schulter zurück und motzt mich mit einem gewaltigen "Bögööööck!" an.
Hier macht wirklich jeder, was er will.
10 Minuten später konnte ich sie schon wieder wegschicken. Danach bremste das Regenwetter die Ausflugslaune.
Herr Hahn ist momentan eher Mittäter, wenn Ikarus und das Gewerkschaftshühnchen Vogelfutter klauen, kommt er natürlich irgendwann hinterher. Aber das schöne "let´s twist again"-Foto kann ich euch ja schlecht vorenthalten.
Spottdrossel 11.04.2013, 14.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Hühner
Noch mehr Futtergäste
Neuzugänge gestern: Stiglitze, sehr hübsche Bergfinken und ein dicker Kernbeißer.
Spottdrossel 10.04.2013, 14.31 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Haus & Hof | Tags: Garten, Tiere, Vögel,
Pferde gucken
Dafür habe ich die Mädels vom Islandpferdehof Hainbuche zum bloggen "bekehrt", wer also neugierig ist, wo ich mich rumtreibe oder einfach mal Lust auf ungefiederte Bilder hat - schaut einfach mal rein.
Spottdrossel 09.04.2013, 14.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: kurz aufgepickt | Tags: Internet, andere Blogs,
Pina-Colada-Knödel
Seit Tagen werde ich von den Gartengeiern vorwurfsvoll angeschaut, und in den Baumärkten herrschen in der Abteilung Vogelfutter realsozialistische Zustände.
Amselfutter habe ich noch, dank Futtermittelhandel vor Ort. Sonnenblumenkerne auch, die waren ursprünglich für die Hühner gekauft worden, falls es zweistellig Minus wird. Da der "schlimme Winter" aber absolut nicht schlimm war - wer mit Holzofen heizt, kann das beurteilen- sind die Kerne noch weitgehend unangetastet.
Arm dran sind momentan die Meisen, weder Knödel noch Erdnußbruch sind zu bekommen. Und in der einen milden Woche habe ich prompt eine Packung Uralt-Knödel (Kellerfundstücke) weggeworfen - JETZT wären die vermutlich heiß begehrt.
Deshalb wurde eben der Lebensmitteleinkauf spontan ausgeweitet.
Fritierfett, No-Name-Haferflocken (zart), Kokosraspeln, weil die Backzutaten weitgehend geplündert waren (scheiß Osterzopf!).
Wäre doch gelacht...
Eine Ladung Eiweiß von der Eierlikör-Orgie ist auch noch übrig, da sich hier niemand für ein farb- und geschmackloses Heidi-Klum-Omlette begeistern kann, darf das Zeug stocken und fliegt mit in den großen Topf voller Pampe.
Dank den Kokosraspeln riecht es hervorragend.
Noch eine Ladung Sonnenblumenkerne und Hanfsamen rein (der war im "Freßnapf" als Premiumvogelfutter angepriesen worden, nur irgendwie interessierte sich niemand dafür), einmal glorreich den großen Kochlöffel abgebrochen - Sherlock zirpte zwischenzeitlich herzerweichend, weil er gerne abschmecken wollte- und dann wurde der Brabbes in alte Glasschälchen gefüllt (eine der vielen Müllhalden, die Mieter so hinterlassen).
Ein großer Klecks wird auf Backpapier ausgestrichen, bitte einmal abkühlen.
Die Schälchen sind zwar eine nette Idee, nur soll von der ganzen Herrlichkeit nicht unbedingt ein fettes Huhn profitieren.
Also Plan B.
Der Riesenklecks wird - wieder angefeuert von Sherlock- in ein Nuß-Futtersilo reingebröselt.
Kaum hängt das Teil und ich bin zurück am Fenster, hängen die ersten Interessenten schon dran. Das Rezept scheint anzukommen.
Ab 5 Meisen wird es eng, also tanke ich noch die leere Erdnußsäule mit Pina-Colada-Krümeln (es riecht wirklich verdammt gut, und ich habe natürlich dank Nach-Ostern hier alle möglichen Pralinen - nur nix mit Kokos!) und hänge die auch noch raus.
Wenn die Hühner im Bett sind, kommt eine Schale raus auf meinen Stamm-Tisch, für Elster und Eichelhäher. Die haben dann bis zum morgendlichen Hühnerausgang Gelegenheit, Beute zu machen, danach wird das Ding evakuiert - die Hühner sind so schon abtrünnig genug, da muß ich nicht noch eine Beach-Party für sie ausrichten.
Spottdrossel 02.04.2013, 17.37 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Viehzeug & Freizeit | Tags: Garten, Tiere, Vögel,



