Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.
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Captcha Abfrage
| Klatze |
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*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen *in den Bürzel kneif* |
| 20.1.2010-21:31 |
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| Tasha |
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ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin! |
| 21.8.2009-18:09 |
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| Tasha |
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Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
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| 21.8.2009-9:14 |
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| Gabriela |
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Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
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| 4.8.2009-23:18 |
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| Hajo |
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Hallo Spottdrossel,
jetzt ist mir aber was passiert: hab' ich doch meine E-Mail-Adresse in das Namensfeld geschrieben. Könntest Du das bitte löschen. Danke! |
| 27.3.2009-12:38 |
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Vogel
Verteidigungsmaßnahmen
Ein Hoch auf die Faulheit...
Der Garten wird durch einen Zaun halbiert, und nach dem letzten Gartenplanungsstand sollte der eigentlich entfernt werden, um die dahinterliegende Brennesselzucht etwas leichter eindämmen zu können.
Dank der flatterigen weißen Gefahr ist der Zaun in meiner Wertschätzung wieder gestiegen und Samstagmorgen wurde das bröselige Holztor samt abgefaultem Pfosten durch eine etwas unkonventionelle Gitterkonstruktion ersetzt.
Wähend der Bastelarbeiten saß das Küken freundlich piepsend vor dem mit Steinen versperrten Durchschlupf.
Nix da, Kollege, auch Du wirst mal groß und findest Geschmack an Pflücksalat mit Regenwurm...
Der Garten blieb den ganzen Samstag hühnerfrei.
Sonntag, später Nachmittag, ich wollte grade vom Rupf- und Pflanzmodus zur Erholungsphase umschalten, da ertönt ein "Er ist wieder da!"
Der Hahn kommt anmarschiert, beäugt meine Konstruktion und flattert drüber.
Ich betanke meine Gießkanne und taufe ihn auf den Namen "Bumerang".
Er saust ziemlich planlos im gemüsefreien Teil des Gartens rum und probiert alle versperrten Ausgänge, als das nichts bringt, parkt er sich in dem Gestrüpp, das daß Tor versperrt.
Nur, um während dem Abendessen da wieder rauszukommen und meinen Garten zu plündern, vermute ich mal.
Aus so einem Pflanzenanbindestäbchen mache ich eine Hühner-Fernsteuerung.
Am Heck anstippsen heißt "los".
Man muß einen Mittelweg finden, das er ausreichend fassungslos ist, um bergauf zu fliegen, aber noch die richtige Stelle ansteuert.
Begleitet von besorgten Kommentaren seiner Kollegen überflatterte er meine innerdeutsche Grenze, ich folgte mit Abstand (aber nicht flatternd und außen rum, wegen dem Mistvieh stand ich mal wieder in Hausschuhen in den Brennesseln), um mir das oberste Tor mal anzusehen.
Das Tor war auch nur noch ein Zeichen des guten Willens, als Hauptproblem entpuppte sich aber ein vom Pfarrer oder seinen Heinzelmännchen strategisch ungünstig angelegter Misthaufen, der im wahrsten Sinne des Wortes für "Ausflüge" als Startrampe über den Zaun genutzt werden kann, nur zurück geht es nicht.
Der herzallerliebste Schatz kam auf die Idee, ihm ein Brett als "Hühnerleiter" anzubieten, damit wir ihn raus, aber keine Verstärkung reinbekommen.
Dafür war das Vieh jetzt aber wieder zu doof, er flitzte besorgt gackernd unter dem Brett durch am Zaun entlang. Nach ein paar vergeblichen Runden wurde meine Neukonstrukion wieder überhüpft und ich wollte ihn per Fernsteuerung dazu bringen, unseren Kompost als Startrampe über den hohen Zaun zu nutzen.
Nö, das wäre zu einfach.
Er flitzt an mir vorbei, hopst auf meine Gitterkonstruktion und beäugt den Zaun über sich.
Sehr gute Idee, Kamerad, mach mal...
Nach 5 Minuten intensiver Berechnungen von Thermik, Seitenwind und was sonst noch so eine Rolle spielt, flattert er hoch, Zwischenlandung auf dem Zaunpfosten, und mit Triumphgeschrei landet er im Kreise seiner Familie, denen er einiges zu erzählen hatte.
Ich darf nächtes Wochenende an dieser Misthaufenecke basteln.
Ob der Pfarrer schon mal gehört hat, das man diesen Viechern auch die Flügel stutzen kann?
Wenn ich mal Hühner halte, dann nur Fußgänger, soviel steht fest.
Spottdrossel 11.05.2009, 18.41 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Nix los hier
... zumindest nix Spannendes.
Zuviele Pollen und zuwenig Geld (oder zumindest am Ende des Geldes zuviel Monat übrig), das aufregendste Ereignis ist die Identifizierung einer Lauchzwiebel im Babystadium (momentan habe ich das Problem, das ich zwar alles Mögliche und Unmögliche im Garten vergrabe, aber nicht immer weiß, wie das dann später aussehen soll.
Zumindest das Zwiebelvergraben im letzten Herbst war erfolgreich:
Die meiste Zeit sind wir damit beschäftigt, diese kleinen Rabauken hier im Auge zu behalten, ihr Aktionsradius wird immer größer und sie entfernen sich zunehmend von ihrem genehmigten Abenteuerspielplatz in Richtung Gemüsebeet
Dafür müssen sie dann als Fotomodell herhalten

hkuugzug

Spottdrossel 28.04.2009, 13.05 | (0/0) Kommentare | PL
Osterdeko frei Haus
Ich habe recht wenig Verständnis für Frauen, die ständig wild dekorierend durch die Bude rennen. Bei mir gab es erst einmal einen Osterstrauß, und da wurde das erforderliche Gestrüpp noch durch Zweige aus der Nachbarschaft "ergänzt".
Da der Eigentümer der Zweiglein der Pfarrer war, hatte ich mal berufsbedingte Nächstenliebe vorausgesetzt.
Freitag und Samstag verbrachte ich Grünzeugverbuddelnderweise im Garten, bis mich der herzallerliebste Schatz darauf aufmerksam machte, daß ich nicht der einzige Gartengräber bin: beim Pfarrer hatte es Nachwuchs gegeben (also nicht bei ihm direkt, sondern bei seinem Federvieh) und 4 Küken haben unseren Garten zum Abenteuerspielplatz ernannt.
Nonstop piepsend buddeln sie rund um den Kompost. Besonders schön ist es, wenn zwei mit dem Heck zueinander stehen und sich gegenseitg vollkrümeln.
Der Hahn scheint nicht viel zu melden zu haben, seine Weiber oder seine Kinder büxen aus und er muß dann hinterher und so tun, als wäre alles unter Kontrolle.
Spottdrossel 15.04.2009, 21.39 | (0/0) Kommentare | PL
Vogelburg Weilrod
Es wird euch sicher überraschen, wenn ich erzähle, daß sich der herzallerliebste Schatz gerne mit mehr oder weniger seltsamen Vögeln beschäftigt...
Inzwischen ist unsere Neujahrsfahrt zur Vogelburg Tradition. Kurze Erklärung: die Vogelburg ist so eine Art Resozialisierungsprogramm für Papageier aller Art, von einem Privatmann angefangen, der Papageien aus nicht artgerechter Haltung aufnahm, und wie das meistens so ist, wurde die Sache mit der Zeit immer größer.
Die Anlage selbst habe ich nicht fotografiert, ist aber sehr schön und für jeden, der sich für´s Bauen und das Wiederverwenden von altem Material interessiert, auch interessant.
Man kann durch´s Fenster mit den Vögeln flirten (wobei sich öfters die Frage "wer unterhält hier wen??? stellt), es gibt auch große Volieren zum Betreten, wo man dann bei allzu großem Interesse der Vögel zwischen Panik und Begeisterung schwankt.
Nach einer unfreundlichen Attacke von einem Pärchen derselben Gattung stand der herzallerliebste Schatz den Aufmerksamkeiten dieses Kerlchens reichlich skeptisch gegenüber:

Ich gab mich erstmal nicht als Futterspender zu erkennen und war erfolgreich auf Motivjagd:

Ihr glaubt gar nicht, WIE groß diese Viecher sind, wenn sie einem auf der Schulter sitzen...

Es gibt rundherum verteilt alte Kaugummiautomaten mit Körnerfutter (für 50 Cent, kann an der Kasse gewechselt werden). Faszinierend ist immer wieder, wie vorsichtig die großen Kerle die Körnchen mit der Zunge einsammeln. Ganz Pfiffige halten vorsorglich die Hand des Spenders mit dem Fuß fest. Da ist dann angesichts der langen Krallen etwas Verhandlungsgeschick gefragt, um die Hand wieder zurückzubekommen...
Ähnliches Problem ergibt sich, wenn einer beschließt, eine warme Wollmütze fühlt sich an den Füßen viiiiiiel angenehmer an als kalter Boden...
Diese zwei beiden hier sind absolut süß:

Immer geht´s aber nicht so harmonisch zu: zwei haben sich geprügelt und Nr. 3 machte im Hintergrund wie ein Filmbösewicht Ha - ha - ha - ha - ha!
Wir dann natürlich auch...
Es versteht sich von selbst, daß man da nicht mit den neuesten und teuersten Klamotten hingehen sollte, wenn man halbwegs entspannt bleiben will. Ich selbst habe einen Reißverschluß auf der Verlustliste, und pro Besuch wird immer einer von 4 Mann gezwickt.
Trost spendet das Cafe, das kann man absolut empfehlen, riesige Stücke von leckerem Blechkuchen zu absolut zivilisierten Preisen, dazu eine heiße Schokolade und die Welt ist in Ordnung...
Spottdrossel 18.01.2009, 21.52 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL
Sooo süß!
Womit kann man eine Spottdrossel samt herzallerliebsten Schatz hervorragend beschäftigen?
Man nehme eine verpennte kleine Schleiereule, die nichts macht außer zweimal zu blinzeln, und wir standen begeistert davor und wollten ihr ein Kissen bringen oder wenigstens einen Karton für ihre Privatsphäre.
Noch lieber hätten wir sie natürlich mitgenommen...

Spottdrossel 17.07.2008, 13.14 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL
Diebstahl
Ich stehe am Fenster, bewundere die Morgensonne und das unser Apfelbäumchen, dank der durch mich nicht mehr vorhandenen Hecke, jetzt rote statt weiße Äpfel produziert, da kommt eine Amsel ins Blickfeld geflogen, mit MEINER Kirsche im Schnabel, und schaut mich frech an.
Na dann, laß Dir´s schmecken
Spottdrossel 21.06.2008, 08.50 | (0/0) Kommentare | PL
Untermieter

Langsam durchschaue ich die Tecnik - hoffe ich!


Naja, fast
Spottdrossel 25.05.2008, 17.38 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL
Störenfriede
Wir haben es endlich mal geschafft, den Samstagmorgen nicht faul zu vergammeln, sondern ein paar häusliche Krisenherde zu beseitigen. Eine Vitrine wurde recht unelegant durch das verflucht enge Treppenhaus befördert (ob´s funktionieren könnte, hatte ich mir vorher irgendwie nicht überlegt), ging sogar ohne Manöverschäden, vermutlich, weil das Biest schon uralt ist.
Nächstes Langzeitprojekt war der Austausch des Briefkastens, einmal waren die Schlüssel weg, dann die Bohrmaschine nicht da, dann die Dübel in den Tiefen des Kellers verschwunden. Diesmal tippte ich auf verschwundene Steinbohrer, die waren erstaunlicherweise zwar nicht da, wo sie sein sollten, aber gut sichtbar auf der Fensterbank. Geht doch! Ich brauche unbedingt mehr Fensterbänke...
Hinter dem Briefkasten ist der ehemalige Stall, oben in der Wand ein Tonrohr zur Lüftung und das wird seit diesem Frühjahr von Rotschwänzchen bewohnt. Die Armen fanden es überhaupt nicht witzig, als wir da mit der Bohrmaschine anrückten. Mit Wurm im Schnabel hüpften sie von Zaun zu Strauch und machten uns für die schlechte Versorgung ihres Nachwuchses verantwortlich. Wir kamen uns vor wie Handwerker mit ungeduldiger Hausfrau im Nacken. Einer war samt Frühstückswürmchen schon auf dem Rohr gelandet, traute sich dann aber nicht rein.
Wir haben uns dann beeilt, mehrfach entschuldigt und ihnen den Hof überlassen. Muß mal testen, wenn das Tele reicht, gibt´s ein Beweisfoto.
Spottdrossel 24.05.2008, 21.26 | (0/0) Kommentare | PL



