Spottdrossel

Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.

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Spottdrossel
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Mitgekrächzt:
Klatze:
Vielleicht hilfts dem GPS-Geier ja:Hier klick
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Mo:
...und wieder ich:Nach der Baustelle wäre dan
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Mo:

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hajo:
Drosselchen, sei doch nicht so fantasielos: I
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hajo:
siiiiste, das ist der Unterschied zum 2000Eur
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sorgenlos:
Wir hatten im "alten" Garten eine richtige Ma
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Wusel:
jezt wollte Freund Maulwurf mal behilflich se
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:
Nee, Klatze, das Drosselchen ist doch der Hau
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Klatze:
Da legt er drauf... :nase: :nase: :nase:
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hajo:
hallo Drosselchen,so kommst Du wenigstens nic
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...mal Hallo sagen

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Klatze
*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen :(
*in den Bürzel kneif* :nase:
20.1.2010-21:31
Tasha
ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha :(
aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin!
21.8.2009-18:09
Tasha
Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
:(
21.8.2009-9:14
Gabriela
Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
:dafür:
4.8.2009-23:18
Hajo
Hallo Spottdrossel,
jetzt ist mir aber was passiert: hab' ich doch meine E-Mail-Adresse in das Namensfeld geschrieben.
Könntest Du das bitte löschen.
Danke!
27.3.2009-12:38

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Schnee

Schadensbericht, Urlaubsplanung oder: das Kekssyndrom

Wer kennt den Film "Ab durch die Hecke"?

Die Viecher wachen aus dem Winterschlaf auf und nix ist mehr wie vorher.

So ähnlich kommt mir das hier nach der Schneeschmelze auch vor.

Zuerst meldete der herzallerliebste Schatz merkwürdige Vorkommnisse auf der Terrasse.

Wenn wir nicht einen totalen Knick in der Optik haben, hat sich da was gesenkt, und mein Hauptverdächtiger ist der Maulwurf, der den Gartenweg unterhöhlt hat (er neigt etwas zum Übertreiben) und vermutlich ist Tauwasser in die Gänge gelaufen und hat alles aufgeweicht.

Zum Glück ist der Gartenweg mit seinen alten Waschbetonplatten sowieso keine Freude fürs Auge, folglich wird da im Sommer nachgebastelt.

(Brüderchen, bitte mal Infos über eine fette Motorhacke/ Fräse, ich habe einen finsteren Plan zum Thema Boden vermörteln auf Bergbauernart - MEINEN Weg durchwühlt der Kamerad nicht nochmal...)

Heute gehe ich in den unbewohnten Teil des Hauses, zwecks durchlüften, weil die trockenen Abflüsse stinken.

Kontrollwanderung auch auf den Balkon, und siehe da: die Kacheln sehen erstens merkwürdig aus und einige knistern beim Drauftreten wie ein Keks.

Prima.

Die Kacheln waren bei Feuchtigkeit schweineglatt, von daher auch kein großer Verlust.

Zumindest ist jetzt das Rätsel gelöst, wo man beim Wohnzimmer (das ist zur Hälfte unter besagtem Balkon) die Isolierung hinpappt - vermutlich unter einen zukünftigen, noch nicht näher definierten Balkonbelag.

Dann komme ich meiner staatsbürgerlichen Pflicht nach und kehre die Straße (die war wenigstens noch da und bei guter Gesundheit). Der Putz von der Gartenmauer war schon länger in einem eher kläglichen Zustand, einmal sind dahinter so zierliche Objekte wie Blautannen usw. gepflanzt, die mit ihren Wurzeln gegen die Mauer drücken, und dann war in typischer 70er-Jahre-Manier die alte Mauer mit einem "schönen" Verputz zugekleistert worden.

Am Haus ist da schickster Naturstein drunter verborgen, als ich jetzt beim fegen angebröselt wurde, wollte ich es endgültig wissen und fischte Hammer und Meißel aus dem Auto.

Der Putz löste sich prächtig, es zeigte sich ein rechteckiger Stein und jede Menge Sand in den Fugen.

Was jetzt, Trockenmauer? Oder doch nicht? Und wie hält das Ding überhaupt, mit dem halben Wald dahinter?

Die Vorstellung, mit bißchen Putz abklopfen und neu ausfugen eine schicke Mauer zu bekommen, motiviert doch erheblich.

Ich spechte so weiter vor mich hin, komme aber nicht so ganz dahinter, was das denn für ein Gestein sein soll?

Er ist heller als das, was ich im zukünftigen Weinkeller freigepickt habe, und klingt für einen Naturstein entschieden zu dumpf.

Vielleicht noch eine dünne Schicht Unterputz drauf?

Ich setze den Meißel oben an, diesmal mit Schwung, und mein Stein gibt den Geist auf.

Es ist entweder ein sehr magerer Magerbeton oder ein ehemaliger Magerbeton, jedenfalls leistet es soviel Widerstand wie ein aufgeweichter Keks und läßt sich per Daumen auseinanderbröseln.

Soviel zum Thema Naturstein.

Positiv ist, das ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen muß, wie ich die komische Hecke in eine vernünftige Form kriege (Brüderchen, bitte mal Preise durchgeben für den großen Häcksler).

Die Frage, ob man im Sommer mal ein Wochenende wegfährt, hat sich, glaube ich, auch erledigt, die ganzen Projekte könnte man vornehm zum Aktivurlaub umdeklarieren.

Als nächstes stehen wohl Besuche bei diversen Betonwerken an, zwecks Steinchen aussuchen, und dann muß ich mal schauen, ob auf einer der Weiden rundherum ein Goldesel steht, grummel.

Ursprünglich wollte ich nämlich ein paar nette Blümchen pflanzen und keine Mauer bauen icon_eazy_mecker.gif

Aber, etwas Positives: Krokus, Schneeglöckchen und Winterlinge stehen in Startposition und Feldsalat & Spinat sind auch noch da - wenigstens etwas.

Und eine Handvoll bekloppter Minimücken tanzten in der Sonne rum, da wird einem schon fast hochsommerlich...

Spottdrossel 27.02.2010, 22.31 | (5/2) Kommentare (RSS) | PL

Winterschlaf

Hier ist (außer Schnee) nix los.

Freitag Urlaub gemacht zwecks Schneemannbauen, prompt kommt Pulverschnee.

Hauptbeschäftigung ist momentan Garten planen und Geier beobachten, rund um die Futterstellen ist Hochbetrieb.

Ein leicht vorwurfsvoll wirkender Grauspecht muß nächsten Winter mit eingeplant werden, nach der Nußstange hat er zwar mit dem Schnabel gezielt, wollte sie aber nicht direkt anfliegen.

Jetzt hat er seinen eigenen, am Baumstamm angelehnten Meisenring, falls er nochmal auftaucht.

Und wenn man von morgens bis abends von kleinen, schwarzen Knopfaugen auffordernd angeschaut wird, landet man irgendwann auf einer Seite mit politisch korrektem Vogelfutter.

Falls es hier noch mehr Verrückte gibt, die auch mit Nachthemd und brennender Kerze raustiegern, weil das Rotkelchen unzufrieden aussieht: guckst Du hier.

Spottdrossel 31.01.2010, 18.08 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

Umschulung zum Specht

Wenn der herzallerliebste Schatz abends fragte, wie der Tag im Büro war, war die Standartantwort: "wir haben abwechselnd gegähnt."

Jetzt kann aber der Faulste nicht in Frieden gähnen, solange man ein Handy besitzt.

Der Bauleiter, über den ich mich letztes Jahr in der "unendlichen Geschichte" mehrfach "lobend" geäußert hatte, rief an.

Beim ersten Tunnel, den ich im Geiste ziemlich verdrängt hatte, weil´s da für mich momentan nix zu tun gab, hätte noch eine größere Menge Probematerial geholt werden müssen.

Er hätte "dauernd" von gesprochen.

Komisch, das ich davon nix gehört habe, im Sommer hieß es mal "später müßten wir mal", und als "später" war, hatte ich andere Sorgen und von ihm kam auch kein "denkst Du noch dran"-Anruf. Aber, selbstverständlich, er hat "dauernd" davon gesprochen, vielleicht bloß nicht mit mir?

Jedenfalls, er will seine Untersuchungen starten lassen, ich sage, das der Dreck momentan vermutlich in recht kompackter Form vorliegt.

"Ach, so gefroren kann das gar nicht sein!"

Bitteschön, was juckt´s mich, packen wir halt Eimer, Spaten und Spitzhacke ein, schließlich werde ich dafür bezahlt.

Das Außenthermometer zeigte bei der Hinfahrt gestern "je Zielort, desto kalt", und endlich angekommen, ging der Spaß los: welcher verschneite Hügel ist meiner und, als das geklärt war, wie kommt man da hin.

Nach dreimal umkreisen war ein krisenfreier Parkplatz gefunden und die Winterwanderung konnte beginnen.

Der Schnee war leicht angetaut und rutschig, und mit dem zum Krückstock umfunktionierten Spaten ging es bergauf.

Hügel Nr. 1 war ziemlich weit von der Straße weg, unerfreulich hoch und das Material war unter dem Schnee halbwegs kooperativ. Trotzdem hatte ich wenig Motivation, hier 12 volle Eimer durch den Schnee zu schleifen (für nächstes Jahr sollte ich vielleicht mal einen Lastenschlitten beantragen).

Hügel Nr. 2 lag näher an der Straße und fast ebenerdig zu erreichen, also das kleinere Übel. Kaum habe ich an der Seite den Schnee runtergekratzt, klingelt das Handy. Ich gehe dran, in dem Moment entwickeln meine Füße in dem nassen Schnee eine unerwünschte Eigendynamik und ich bekomme physikalisch einwandfrei bewiesen, das mein Schwerpunkt hinten ist.

Das war noch der erfreulichste Teil, als nächstes wurde der gefrorene Erdhaufen per Autohandfeger vom Schnee befreit (gut, das mich keiner der Vorbeifahrenden kannte) und dann gings los. Hacke mit Schwung und mit demselben Schwung bekam ich die gefrorenen Krümel ins Gesicht. Plus in die Haare, in den Pulloverkragen usw.

Da taute es dann auf.

Super.

Leider oder Gottseidank war ja niemand in der Nähe, der diverse Unmutsäußerungen zur Kenntnis genommen hätte, mittags hatte ich mich endlich durch die gefrorene Kruste durchgepickt und hatte im Nullkommanix die letzten Eimer voll.

Dadurch konnte der Programmpunkt "Kuchen kaufen" in die Liste aufgenommen werden und die Laune stieg erheblich.

Außerdem forderte ich unsere Bübchen per SMS auf, unter sich ein Opfer zu wählen, was heute mit auf die große Halde "durfte".

"Das Maximum" war der Außerwählte (oder der letzte in der Nahrungskette, wie man´s nimmt). So für die allgemeine Vorstellung: das Maximum ist zarte Anfang 20, muß sich im Türrahmen bücken und hat, wie auf der Weihnachtsfeier festgestellt wurde, beachtliche Ähnlichkeit mit "Faxe" von diesem Wikidingsbumsfilm, den ich nie gesehen habe.

Ein Vorteil war schonmal, das wir uns musikmäßig wunderbar einig sind. Mein Verdacht, das er über die Einzelheiten der Mission nicht informiert ist, bestätigte sich kurz vor Ankunft, als meine Erklärung "und weil man da weiter und höher rauf laufen muß" mit einem ungewohnt temperamentvollen "WAS????" quittiert wurde...

Was soll ich sagen, ich wollte keine Hektik machen, aber da er seinen Feierabend gefährdet sah, kämpfte er heldenhaft.

Heute war´s kälter als gestern, der Dreck elend fest gefroren und er pickte tapfer und (fast) unermüdlich vor sich hin.

Da wir beide keinen Nerv dazu hatten, zum Auto und wieder hoch zu laufen, bis alle 12 Eimer unten sind, kam er auf die Idee mit 2-Mann-Eimerkette.

Manche Eimer surften im Schnee etwas unkontrolliert, ich machte einen unplanmäßigen Fallrückzieher auf einer Eisplatte und er hatte einen Eimer ungewollt wieder ausgekippt - aber wir kamen dem Auto näher.

Am Schluß hatte er, vom Zigarettenmangel genervt, die Schnauze voll und trug jeweils 4 Eimer auf einmal.

Als alles im Auto stand - uns war übrigens nicht einmal kalt gewesen- klärte ich ihn dann darüber auf, das man sich DUMM stellen muß, wenn man unangenehmer Arbeit aus dem Weg gehen will. 4 Eimer auf einmal zu tragen ist da eher kontraproduktiv...

Jetzt sind wir schon 2, die den Herrn Bauleiter extrem lieb haben, und wenn ihr mal jemanden seht, der etwas total hirnloses arbeitet - fragt lieber nicht, vermutlich hat sein Chef studiert...

(Ganz vielleicht, eventuell, es ist noch nicht bestätigt, hat der Herr Oberschlau auch mal Mist gemacht. Ich liege auf der Lauer...)

Spottdrossel 21.01.2010, 19.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Weiße Weihnacht

Bitteschön, noch ein Bild von letzter Woche:

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Spottdrossel 25.12.2009, 15.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Winterfreuden

So, bitteschön, hier einer der Gründe, warum ich immer wieder wie ein Bumerang nach Thüringen zurückkomme:

///

tanne.jpg

///

Man sieht, das billige Fotoknipsding ist an Bord...

Streß habe ich mir heute keinen mehr gemacht, 2 Versuche bei Coburg, gemütlich mit den Kollegen gequatscht, alles, was nicht frostfest ist, aus dem Container gerettet (und dabei fast am eingefrorenen Türschloß gescheitert) und dann Schönwetterfahrt Richtung Hauptquartier.

Und da werde ich morgen meinen Urlaub eintragen und mich bis Freitag hoffentlich über nix mehr ärgern müssen.

Spottdrossel 16.12.2009, 19.40 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Tiefkühlvogel

Warum es hier so ruhig war?

Tja, das Thema Frühling und Schmetterling hatte sich ziemlich schnell erledigt, ich saß bei Eiseskälte auf einem Berg und sortierte Steinchen.

Gaaaaanz toll.

Wenigstens hatte mich am Mittwoch eine innere Stimme daran gehindert, die dicke Winterjacke aus dem Auto zu räumen. Man kann ja nie wissen...

Am Donnerstag wußte ich dann... das der Frühling in Masserberg noch nicht so wirklich angekommen war, Wind ohne Ende und weiße Kügelchen waagerecht.

Irgendwann war ich der erste Vogel mit Eisbein, und in meinem Haufen Dreck gab es natürlich JEDES Steinchenformat, nur nicht die, die geprüft werden sollen.

Also Freitag zweiter Teil, diesmal bestens verpackt, der Mensch ist ja lernfähig...

Große Überraschung, mir war´s diesmal nicht sehr kalt, dafür hatten sich meine Steinchen in eine Art Eisskulptur verwandelt.

Als Krönung gab´s auf dem Heimweg noch Stau, weil ein Experte seinen Anhänger mit PKW drauf umgeworfen hatte (ist auch ´ne Leistung), aber Ladungssicherung war top, die Karre stand noch drauf, bloß halt hochkant.

Als Anti-Stress-Programm wurde im Baumarkt die Gartenabteilung geplündert.

Spottdrossel 20.03.2009, 22.06 | (0/0) Kommentare | PL

Seniorenfitness

Genaugenommen würden mir die dritten Programme im Fernsehen reichen.

Wer hat´s gesehen? Gestern abend sind wir im BR in eine Sendung reingeraten, wo es irgendwie um Berge und Schnee ging. Gegenstand meines Interesses war ein älterer Mann, optisch ein Bilderbuch-Alm-Öhi, der mit seinen Haflingern Holz rückte.

Abgesehen davon, daß ich vermute, der Opa hat gemogelt und seine Pferde mit dem Sonntags-Prachtgeschirr in den Wald geschickt hat, machten Mensch und Tier einen hervorragenden Eindruck, er war die Ruhe selbst und die Haflinger hatten richtig Kampfgeist.

Meistens werden die Rückearbeiten in Reportagen eher ruhig und nostalgisch dargestellt. Ich weiß nicht, wie der Kameramann es hinbekommen hat, ohne auf die Schnauze zu fallen, aber hier konnte man mal sehen, mit welchem Tempo Pferd, Mensch und Baumstamm den Berg herunterschossen.

Und dann kam das Highlight: unten angekommen, kriegt der junge Mann vom Fernsehen kaum seinen Text heraus, so ist er außer Atem, und der Alm-Öhi redet locker und entspannt ohne Punkt und Komma.

Ich schätze, der wird 100 Jahre alt.

Spottdrossel 27.02.2009, 08.41 | (0/0) Kommentare | PL

Eiszeit

So, ich bin zu faul, die Tunnelaktionen zu erzählen, Donnerstag war´s klasse, Postkartenwetter mit dick Schnee, Freitag dafür naß, kalt, ungemütlich, früh aufstehen, spät Feierabend, das Ganze auch noch für nix und wieder nix, wie sich nachher rausstellte.

Natürlich hatte ich Donnerstag kein Fotoknipsgerät mit, aber hier könnt ihr paar Bildchen aus der Gegend ansehen.

Gutgemeinte Warnung an alle, die mal hinfahren wollen: da gibt es wirklich NUR Landschaft. Auto vorher volltanken und lieber eine Tüte Fressalien an Bord haben...

Spottdrossel 21.02.2009, 18.59 | (0/0) Kommentare | PL

Winterfreuden

Heute wollte die Tunnelbaustelle besucht werden. Leicht verwundert nehme ich die Verkehrsmeldungen zur Kenntnis - Schneechaos in Thüringen, querstehende LKWs, gesperrte Straßen, laut Radio ist überall Drama, nur ich hab mal wieder nix mitbekommen, die Fahrt war wunderbar streßfrei. Kurz vorm Ziel (ich liebe es, wenn punktgenau bei dem Ort "Einsiedel" das Handy aufgibt) nochmal Verkehrsmeldungen und ganz am Schluß der freundliche Hinweis, bei Masserberg hätte es jetzt aufgehört zu schneien, dafür hätten die jetzt mit Schneeverwehungen zu kämpfen.

Na sowas...

Es ist wirklich VIEL Schnee, so Nebensächlichkeiten wie Gartenzäune sind nicht mehr zu sehen, so hoch türmt sich der Schnee rechts und links, die Straße selbst ist ok.

Tja, jetzt ratet mal, wer sich auf der letzten Nebenstraße heldenhaft mit Schneeketten hochkämpfen durfte...

Wenigstens fand die Sonne das wohl so witzig, daß ich zur Belohnung stückweise blauen Himmel mit weißer Winterlandschaft geboten bekam, äußerst hübsch.

Auf dem Rückweg waren die vom Schnee verursachten beengten Verhältnisse in dieser Gegend sogar einen Radiobeitrag wert, nicht erwähnt wurde der Schneepflug, der mich beinahe erlegt hätte, weil der Fahrer wohl der Meinung war, wenn´s eng ist und man nichts sieht, wäre Anlauf eine gute Methode.

Sah ich bißchen anders, mich wundert´s, daß die Knalltüte mir nicht schon den Dreck vom Auto gekratzt hat, so nah war der dran.

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Gestern war eine Dame im Fernsehen, die wegen ihren Winterdepressionen rumgejammert hat. Die könnte mal mit mir tauschen, ich hab irgendwie gar keine Zeit für sowas.

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Spottdrossel 17.02.2009, 20.39 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Kling, Flöckchen...

In Büchern wird immer von "lautlos fallenden Flocken" berichtet - stimmt gar nicht.

Im Wohnwagen kann man es hören: ein ganz feines, leises Klingeln.

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Spottdrossel 11.12.2008, 08.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL