Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.
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Captcha Abfrage
| Klatze |
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*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen *in den Bürzel kneif* |
| 20.1.2010-21:31 |
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| Tasha |
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ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin! |
| 21.8.2009-18:09 |
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| Tasha |
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Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
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| 21.8.2009-9:14 |
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| Gabriela |
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Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
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| 4.8.2009-23:18 |
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| Hajo |
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Hallo Spottdrossel,
jetzt ist mir aber was passiert: hab' ich doch meine E-Mail-Adresse in das Namensfeld geschrieben. Könntest Du das bitte löschen. Danke! |
| 27.3.2009-12:38 |
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Hitze
Halbwegs erholt
Die knusprige Pflanze will es sich noch einmal überlegen, wenn ich verspreche, das sowas nicht wieder vorkommt.
Spottdrossel 05.07.2008, 23.46 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Angewandte Physik
In unseren Prüfvorschriften heißt es, die Probe soll bis zur Massenkonstanz getrocknet werden. Sowas ähnliches ist wohl unserem armen Gewächs auf der Fensterbank passiert, selbst nach der dritten Wasserinfusion wirkt sie noch recht.......hmmm......knusprig.
Spottdrossel 05.07.2008, 13.48 | (0/0) Kommentare | PL
Oh, Mann, ist das heiß hier!
Derjenige, der die Anspielung mit der Überschrift verstehen würde, liest noch nicht mit, für die anderen als Hinweis: Atze Schröder.
Thermometer im Wohnwagen war auf Anschlag, vorsichtshalber hab ich nicht mit dem Digitalen nachgemessen, wie warm es jetzt wirklich war, manche Sachen weiß man lieber nicht. Die Edelstahlschüsseln im Container hatten 35 Grad, in der Sonne ließen sie sich nur mit Topflappen anfassen, und nachdem Franky einen wilden Tanz um die Heckklappe vom Bus veranstaltet hatte, kann ich bestätigen, das er bei 45 Grad nicht übertrieben hat. Ich war heute sehr meßfreudig.
Da die Hütte immer noch über 30 Grad hat, wurden Klappstuhl, Schlepptop und kühle Getränke plus Handtuch vor die Bude geräumt. Die Wolke, die ich vorher wohlwollend beäugte, nahm das zum Anlaß, drei Tropfen fallenzulassen, was mich aus Laptop-feigheitstechnischen Gründen zum fluchtartigen Umzug in die Mikrowelle auf Räden brachte. Dummerweise sang draußen einer "es reeeeeegnet", was die Wolke wohl wieder verschreckt hat. Ich spiele hier jetzt Ente im Bratschlauch und hoffe, die Wolke kriegt irgendwann Mitleid oder ein schlechtes Gewissen, Hauptsache, 10 Grad weniger.
Spottdrossel 02.07.2008, 22.29 | (0/0) Kommentare | PL
Spottdrossel on the rocks
Feierabend, Wohnwagen + alle Luken auf = 34 Grad = BLÖD
Auf der letzten Baustelle sorgte Nachbar Kurt mit viel Motivation und wenig Sachkenntnis beim Thema Heimwerken allwöchentlich für Unterhaltung (hätte ich damals schon mobiles Internet gehabt, er hätte hier eine eigene Rubrik bekommen). Kurz gesagt, sein Wohnwagen hatte dank der Verschlmmbesserungen einen Haufen nichtserienmäßiger Löcher. Eins seiner Projekte war der perfekte Einbau einer Klimaanlage, allerdings hatten die beiden sich dann gestritten und das Klimapustefix wurde zur Strafe in meinen Container verbannt.
Zu seiner Ehre sei aber gesagt, das ich beim Studium der Gebrauchsanweisung auch nicht hinter das Geheimnis der Zeitschaltuhr kam - nur hätte ich einfach eine 5 EU Baumarkt-Zeitschaltuhr dazwischengehängt und der Fall wäre erledigt. Für Männer war die Lösung zu einfach, das Gerät war blöd und sollte ausgetauscht werden.
Dann kam die Winterpause, im Frühjahr bekam Kurt seinen Marschbefehl auf eine andere Baustelle und die Spottdrossel stellte nach seiner Abreise mit Wohlgefallen fest, daß das Ding noch in meiner Hütte geparkt war. Am Montag drauf kam dann der "ich hab das Ding bei dir vergessen"-Anruf, Sch...ade, soviel zum Thema Vergeßlichkeit bei älteren Leuten. Ich sollte das Klimapustefix in Richtung seiner Heimat schaffen, kam aber immer was dazwischen. Dann kam die Überlegung, ihm das Spielzeug abzukaufen, nicht für den Wohnwagen, da praktiziere ich lieber altbewährte Fenster-auf-Methode, meistens kühlt es ja nachts irgendwann ab.
Nur genau heute habe ich den leisen Verdacht, das es NICHT abkühlt, und Wind ist auch grade nicht lieferbar. Also wurde dem Spielzeug erstmal ein Geländemarsch über Schotterpiste zugemutet, rein damit in die Bude: 1 Spottdrossel + 2 Paar Arbeitsschuhe+ Reisetasche+ Klimapustefix = wegen Überfüllung geschlossen. Da ich nicht so bohr- und sägefreudig wie Kollege Kurt bin, kann ich das Ding auch nicht elegant in der Ecke parken, sondern muß noch seine Wünsche nach Strom, Luft und Kondenswasserwegpiseln berücksichtigen (letzteres weiß ich auch nur, weil bei der Führungsebene letztens Hochwasser im Büro war). Ich hab zwar keine Anleitung, aber es macht ein Riesenspektakel und kalte Luft, soweit alles sehr zufriedenstellend.
Jetzt hab ich nur noch das Problem, auf´s Gewissen hören, Kurt nach Bankverbindung fragen und Geld für das Spielzeug überweisen, oder auf´s Konto hören und abwarten, bis es ihm wieder einfällt?
VORSCHAU: Demnächst an dieser Stelle: wildes Gejammer über Erkältungen im Allgemeinen und Klimaanlagen im Besonderen... aber NOCH find ich´s toll!
Spottdrossel 24.06.2008, 19.06 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Gute Idee, aber...
Scheißwetter! Das Thermometer im Wohnwagen hat soeben die 30-Grad-Marke widerwillig verlassen, heute Nachmittag lagen wir locker drüber, die Schokolade hat sich von selbst in Richtung Kühlschrank bewegt und der deshalb als Ersatz gegessene Apfel hat sich selbsttätig in einen Bratapfel verwandelt. Bratapfel ohne Rumrosinen und Vanillesoße ist aber blöd, erst recht im vorverlegten Hochsommer.
Arbeitstechnisch war´s nicht viel besser, als der Bürocontainer 27 Grad hatte, hab ich meine Prinzipien aufgegeben und das Klimapustefix angeschaltet. Schon besser, trotzdem war meine Birne dermaßen weich, das ich vermutlich über sämtliche noch erledigten Sachen morgen früh nur den Kopf geschüttelt hätte.
Also brauchte ich für die letzte halbe Stunde eine trotz Hitze erfreuliche Arbeit, bei der das Hirn nur wenig Leistung bringen muß. Also da hätten wir..
Jeep waschen! Wunderbar! Fetter Schlauch mit kaltem Wasser, und die Jungs hatten sowieso bißchen geweint, das ich hier mit 8 Wochen altem Schlamm von Thüringen angereist bin. Also dann, Wasser marsch!
Machte auch richtig Laune, da der Daumen auf dem Schlauch den Kärcher ersetzen mußte, war für meine Abkühlung bestens gesorgt. Nach einer halben Stunde hatte ich einen schönen Berg Schlamm aus den Radkästen gespült, Wasser aus, stolz losmarschiert Richtung Wohnwagen - oh hoppla! Das Wasser muß ja auch irgendwo hin...
Was auch immer sich der Eientümer des Geländes hier gedacht hat, die Abwasserführung ist GERINGFÜGIG sonderbar. Heißt also, Abflußgitter blieb wunderbar trocken, das von mir fabrizierte schlammige Nilhochwasser wälzte sich an der ersten Mauer vorbei, bildete unter Frankys Wohnwagen einen riesigen See, breiteste Stelle selbstversändlich am Eingang. Franky ist aber mein potentielles Opfer, wenn ich an meiner Bude die Dachluke wechseln lwill, also wär´s eher ungünstig, ihn zu verärgern. Durch eine Lücke in der nächsten Mauer weiter zu meiner Hütte, von da aus bei Nachbar Otto vorbei und DANACH endlich kam ein Gulli, wo es dann reinfloß.
Ich hatte also theoretisch Feierabend, praktisch mußte die Seenlandschaft verschwunden sein, bis die Jungs zurückkommen, sonst Anschiß. Erste Aktion war dann, einen Schwung sauberes Wasser hinterher zu schicken, damit die Überschwemmung schon bißchen freundlicher aussieht. Danach war ich damit beschäftigt, per Besen die Brühe dahin zu schubsen, wo sie hinsollte,und über die menschliche Blödheit im Allgemeinen und in diesem speziellen Fall nachzudenken. Der ürsprünglich beabsichtigte Erfrischungseffekt hatte sich zwischenzeitlich gründlich erledigt...
Den letzten Rest hat dann Kollegin Sonne erledigt, und Franky war mit seinem klinisch reinen Eingangsbereich sehr zufrieden.
Spottdrossel 27.05.2008, 21.17 | (0/0) Kommentare | PL




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