Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.
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Einträge ges.: 659
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Captcha Abfrage
| Golibri |
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Ich fühle mich auch verloren, in einem glitzernden Wald voller Plastikblüten, die mich nicht zu nähren vermögen.
Weiter so |
| 21.3.2010-1:47 |
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| Klatze |
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*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen *in den Bürzel kneif* |
| 20.1.2010-21:31 |
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| Tasha |
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ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin! |
| 21.8.2009-18:09 |
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| Tasha |
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Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
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| 21.8.2009-9:14 |
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| Gabriela |
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Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
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| 4.8.2009-23:18 |
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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Garten
Teilsieg
Das erste Erdbeerbeet (das sind aber viele E) wurde gestern noch erfolgreich vom Unkraut befreit.
2 Eimer voll falschparkendem Grünzeug bekamen einen Platzverweis.
Da ich aber mit dem einfachsten Objekt angefangen habe, ist am Wochenende wohl die Schubkarre nötig...
Spottdrossel 19.03.2010, 10.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Frühstücksfernsehen
Momentan habe ich beim Frühstücken richtig nette Gesellschaft:
Da wir an das Thema "Futterhäuschen" erst wieder gedacht hatten, als kein Pflock mehr in den Boden zu bekommen war, stehen die Futterhäuschen jetzt auf dem Campingtisch vor dem Wohnzimmerfenster.
Erst hat´s keinen interessiert, dann kamen ein paar Meisen, nachdem letztens 10 kleine Grünlinge unter dem Tisch rumwuselten, habe ich da auch noch was hingestreut und jetzt kann ich Verhaltensforschung betreiben.
Die Kohlmeisen sind Freunde des Drive-in, anfliegen, Körnchen picken und wieder weg. Blau- und Tannenmeise schauen auch mal nach rechts und links, ob´s da vielleicht was Besseres zu holen gibt.
Bei den Amseln weiß ich nicht, ob die jetzt doof oder gehässig sind, erst studiert Amsel Nr. 1 frustriert die Körnerstange und forscht im Schnee unter ihr nach Verwertbarem, nach mehreren Runden durch den Garten hat sie endlich entdeckt, das es unter dem Tisch auch was eßbares gibt, schon kommt Amsel Nr. 2 angeschossen und verscheucht sie. Das Spielchen betreibt sie zweimal, ohne selber was zu fressen.
In der dritten Runde wagt sich Amsel Nr. 2 dann unter den Tisch, Amsel Nr. 1 blieb, wie vielen Entdeckern, nur der Ruhm, aber kein Körnchen.
Dann taucht noch ein Rotkehlchen auf und demonstriert, das Höflichkeit nicht immer zum Erfolg führt, während es sich noch schüchtern verbeugt, wird es von ein paar dreisten Meisen verscheucht.
Und nachdem eine fette Krähe mit Blick auf die Nußstange irgendwelche Berechnungen anstellte, war auch das Rätsel gelöst, wer die letzte Stange abgerissen hatte...
Spottdrossel 06.01.2010, 13.32 | (0/0) Kommentare | PL
Statistik (selbstgefälscht)
Gestern gab´s Müsli mit eigenem Apfel. Insgesamt habe ich 7 eßbar aussehende Exemplare erbeutet, wenn ich das auf den Preis der Apfelwicklerfalle umrechne, müßten die Dinger eigentlich einen Goldrand haben...
Wenn ich es aber mit letztem Jahr vergleiche, habe ich eine Erfolgsrate von 600 %.
Hört sich doch gleich viel besser an - ich sollte Finanzprodukte verkaufen. ![]()
Die Dinger schmecken ziemlich genial, sonst wäre ich gestern nicht Nematodenverteilenderweise um den Baum geturnt.
Und nächstes Jahr hetze ich ein Geschwader Schlupfwespen auf den Baum, jawohl.
(und muß im Erfolgsfall sehen, was ich mit 5 Körben voller Sofort-Eß-Äpfeln anfange).
Spottdrossel 25.09.2009, 08.29 | (3/1) Kommentare (RSS) | PL
Mitbewohner
Heute beim Unkrautrupfen in ganz großem Stil (Bienenfreund sollte da wachsen, erschienen sind nur die üblichen Verdächtigen wie Löwenzahn & Co.) hebe ich einen Stein hoch und finde darunter eine kleine goldene Blindschleiche.
Ich werde sie Schmidtchen Schleicher nennen. ![]()
Spottdrossel 19.09.2009, 20.45 | (0/0) Kommentare | PL
Übeltäter
Grrrr!
Da lese ich in der Zeitung einen Bericht über meinen Feind, den Apfelwickler.
Dabei ist ein Foto von den Raupen.
Und ich könnte schwören, das sind genau die Viecher, die ich beim Buddeln des Erdbeerbeetes mit einem "Entschuldigung" wieder zugeschaufelt hatte.
Hoffentlich haben sie sich wenigstens totGELACHT...
Spottdrossel 06.09.2009, 13.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Asylanten
Zu später Stunde, wenn sie denken, ich bekomme es nicht mit, defilieren hier gigantische Spinnen durch den Wohnbereich.
Die Biester sind so groß, das ich eine buchstäblich per Arschtritt die Kellertreppe runterbefördern konnte.
Zwei sind gemeuchelt, eine wurde im Wohnzimmer gesichtet, aber erstmal nicht weiter verfolgt (solange sie mit ihrem Arsch unter der Couch bleibt, zumindest, wenn ich da bin).
Und jetzt erzähle mir niemand was von nützlich, unsere Fliegen müssen wir schön selber fangen...
Spottdrossel 05.09.2009, 23.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Mathematiker gesucht
Ich bräuchte mal einen Rechenkünstler...
Aufgabe: Berechnung der erforderlichen Arbeitszeit im Verhältnis zur Länge des Kassenzettels vom Baumarkt oder sowas in der Art.
Letztes Wochenende hatte ich schon Hausarrest, weil ich eine Kompanie Erdbeerpflänzchen im preisreduzierten Zustand einfach unwiderstehlich fand.
(Außerdem will ich nächstes Jahr Erdbeerkuchen, momentan reicht´s nur für eine Handvoll Erdbeeren für´s Müsli - letztes Jahr war ich noch vorsichtig, was Grünzeugmengen angeht)
Beim Lesen des Kleingedruckten (30 cm Abstand, 60 in den Reihen, mal 50 Pflanzen) dann die Erkenntnis, daß das bißchen dauert, wenn dafür erst noch Gras samt Wurzeln verschwinden müssen.
Die erste Sorte ist seit gestern an Ort und Stelle, und zur Belohnung war Baumarkt-Shopping angesagt.
Ergebnis: nochmal Johannisbeeren (4 Pflanzen), sechsmal Himbeeren (waren das wirklich 6??? Ich fürchte schon- 3 verschiedene Sorten, und man weiß ja nicht, welche am Besten schmeckt), 2 Kletterrosen, damit der krotzige Zwetschenbaum wenigstens als Blumenständer einen Zweck hat, 4 SEHR pieksige kleine Rosen als Deko für die Eidechsenzone und Blumenzwiebeln.
VIELE Blumenzwiebeln.
Wenn´s also hier ruhig bleibt, wißt ihr, warum.
Ich geh´dann mal buddeln.
Spottdrossel 23.08.2009, 08.14 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL
Vorschläge, bitte!
Da ich ja lange genug vor ihrem Baumstamm rumgestanden hatte, teilte ich dem herzallerliebsten Schatz mit, die Echsen lassen sich ganz gut unterscheiden: eine schmale, dunkle mit Punkten, eine bißchen dickere mit Punkten und eine mit ganz dickem Bauch. Wir könnten ihnen also Namen geben.
"Die mit dem dicken Bauch heißt Günther" beschließt der Herr des Hauses.
"Schatz, Du kannst doch so ein schnelles Tier nicht Günther nennen?!!"
"Dann eben `der schnelle Günther`?"
Ihr seht, Vorschläge werden dringend gebraucht...
Spottdrossel 13.07.2009, 20.37 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL
Planänderung
Gestern betrachtete ich mir den Wurzelstock, der als zentraler Schandfleck (seit über einem Jahr??!!!) vor der Terrasse rumgammelt, und setzte ihn in Gedanken auf die Urlaubs-"zu erledigen"-Liste, die bei mir am Anfang des Urlaubs immer jede Menge Einträge hat, am Ende dafür umso weniger Häkchen.
Als ich das Mistding zwecks strategischer Planung näher umkreise, flitzt ein Strich aus dem Blickfeld.
Flitzende Striche können Eidechsen sein, soweit habe ich das schon gelernt.
Beim nächsten Gartenrundgang mal vorsichtig rangeschlichen - tatsächlich, da sitzt eine!
Der herzallerliebste Schatz hat zum Zwecke der Echsenbesichtigung sogar sein Backblech im Stich gelassen. ![]()
Während ich stolz "meine" Eidechse vorführe und berichte, daß die vorhin noch ganz anders dagesessen hat - Moment, das sind zwei!
Ich war so auf Nr. 1 fixiert, daß ich die gut getarnte Nr. 2 glatt übersehen habe.
Da sind die Kameraden
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Die Viecher waren für mich natürlich erheblich interessanter als das Unkraut (das läuft schließlich nicht weg) und bei jedem Vorbeigehen war Echsen-Watching angesagt.
Dann nochmal Beinchen und Schwänze gezählt - und siehe da, schon sind es drei:
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´
Und weil sie jetzt definitiv in der Überzahl sind (und außerdem mein sorgfältig errichtetes Echsenparadies aus eigens importierten Schwarzwälder Granit ignorieren) bleibt der Wurzelstock, wo er ist, wird bloß nächstes Jahr etwas dekorativer umpflanzt.
Erster Punkt erledigt, bevor der Urlaub überhaupt angefangen hat. ![]()
Nachtrag:
eben bei http://www.natur-lexikon.com/Texte/zs/001/00001-waldeidechse/zs00001-waldeidechse.html entdeckt:
Lebensweise:
Die Waldeidechse ernährt sich überwiegend von Insekten, Spinnen und Würmern. Die Waldeidechse ist ein bodenbewohnendes Tier, das eher selten klettert. Die Tier zeigen beim Sonnen ein starke Präferenz für Altholz, also Totholz, Holzhaufen, Baumstümpfe, auch auf Bohlenwegen, Uferstegen und Holzbrücken.
Und warum kriegt man überall was von Steinhaufen erzählt? ![]()
Spottdrossel 13.07.2009, 20.28 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL
Zusammenfassung
Doch, doch, wir leben noch...
Als jetzt diese neue Studie zur Onlinesucht rauskam, durfte ich feststellen, daß ich nicht gefährdet bin, Hängematte und/oder Unkraut zibbeln zieht immer noch mehr als der Rechner.
In der Theorie war das ja so geplant, daß Frau sich einen Laptop kauft und dank WLAN damit auf der Terrasse hockt.
Die finstere Realität sieht dank der Telekomiker so aus: ohne DSL auch kein WLAN.
Dann eben nicht...
Das Huhn läßt sich nicht mehr blicken, dafür habe ich eine Eidechse entdeckt, ein hübsches kleines Vieh, wie ein Minidrachen züngelte sie vor sich hin.
In der Regentonne hatte sich ein Wasserläufer einquartiert, mit dem Ergebnis, daß ich vor jedem Gießkanne-tanken "Achtung!" rufen und gegen die Tonne schlagen mußte, damit er losflitzt und ich sehe, wo er ist.
Jetzt nach dem endlich auch bei uns angekommenen Gewitter ist er verschwunden, keine Ahnung, ob freiwillig oder ob es ihm dann doch zu turbulent geworden ist.
Und Freitagabend war ein verirrtes Glühwürmchen im Wohnzimmer.
(Gut, daß der herzallerliebste Schatz das nicht gesehen hat, als kleiner Standby-Phobiker schläft er ja erst, wenn im Wohnzimmer nix mehr leuchtet...)
Spottdrossel 06.07.2009, 22.43 | (0/0) Kommentare | PL



