Spottdrossel

Im Jahr 2009 bleibt das hier weiterhin stricknadelfreie Zone. Die Spottdrossel sitzt in bewährter Weise auf ihrer Stromleitung, krächzt so über dies und das, und wenn andere seltsame Vögel vorbeigeflogen kommen, sind sie herzlich eingeladen, mitzukrächzen. Sonst fühlt sich das an wie bei einem Handygespräch, wo einer der Beteiligten nicht zu verstehen ist, und wie nervig das ist, wird wohl jeder wissen. Daher: jeder, der die Rächtschraibunk noch einigermaßen beherrscht und alt genug ist, die Funkion von Großbuchstaben zu kennen, darf hier gerne kommentieren. Neumodisches Internet"deutsch" ist nicht so mein Fall, da steht mir das Gefieder senkrecht.

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Spottdrossel
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Mitgekrächzt:
Klatze:
Vielleicht hilfts dem GPS-Geier ja:Hier klick
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Mo:
...und wieder ich:Nach der Baustelle wäre dan
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Mo:

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hajo:
Drosselchen, sei doch nicht so fantasielos: I
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hajo:
siiiiste, das ist der Unterschied zum 2000Eur
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sorgenlos:
Wir hatten im "alten" Garten eine richtige Ma
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Wusel:
jezt wollte Freund Maulwurf mal behilflich se
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:
Nee, Klatze, das Drosselchen ist doch der Hau
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Klatze:
Da legt er drauf... :nase: :nase: :nase:
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hajo:
hallo Drosselchen,so kommst Du wenigstens nic
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...mal Hallo sagen

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Golibri
Ich fühle mich auch verloren, in einem glitzernden Wald voller Plastikblüten, die mich nicht zu nähren vermögen.

Weiter so :)
21.3.2010-1:47
Klatze
*Klopfklopf* jemand zuhause?
Lange nichts von der Spottdrossel gelesen :(
*in den Bürzel kneif* :nase:
20.1.2010-21:31
Tasha
ne, also ich kann immer noch nicht. ich komme nicht durch die capcha :(
aber gut zu wissen, dass ich nicht zu blöd bin!
21.8.2009-18:09
Tasha
Sag mal, bin ich nur zu blöd? Wieso kann ich denn bei dir keine Kommentare mehr abgeben?
:(
21.8.2009-9:14
Gabriela
Nachdem mich der Kommentarcaptcha nicht mochte, sag ich von hier aus : Abspann gelungen, auch wenn die Horrorszene für Arachnophobiker fehlte ;-)
:dafür:
4.8.2009-23:18

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Ausflug

Vogelpark Schotten

Schon komisch, kaum läuft das hier nicht mehr übern Sponsor, passiert auch nix spannendes mehr.

Oder wünscht die geneigte Leserschaft eine Reportage über das aktuelle Radieschenwachstum?

Der herzallerliebste Schatz war ausflugsbedürftig, also haben wir an Pfingsten das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und waren mal wieder im Vogelpark Schotten.

Die Anlage ist schön hergerichtet, die Gehege sind groß, es gibt auch einiges zu sehen, der Park ist aber klein genug, daß man am Schluß nochmal seine Favoriten besuchen kann, ohne das die Füße wehtun.

So ist es mir, ehrlich gesagt, am liebsten.

Beim letzten Mal konnte ich da einem Nasenbären die Rüsselnase streicheln, war ziemlich witzig, der Kamerad war mit irgendwelchen Erdbohrungsarbeiten beschäftigt und die Nase fühlte sich an wie so eine saure Pommes.

Diesmal waren sie nicht so kontaktfreudig, dafür flirtete der herzallerliebste Schatz mit einem großen Ara namens Jakob (muß ich mir da jetzt Gedanken machen) und ein Kakadu war höchst fasziniert von meiner Kamera.

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Der Bundesadler hatte verständlicherweise keine Laune:

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und diese Kollegin schaut auch recht skeptisch aus den Federn:

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Wer also sowieso rund um den Hoherodskopf unterwegs ist, dem sei ein Besuch empfohlen (liebe Frankfurter, laßt eure Müllsäcke zuhause, die brauchen wir nicht), die Preise in der Cafeteria sind auch in Ordnung, getestet hatten wir das Schnitzel nicht, interessant ist noch die Souvenierecke, außer dem üblichen Schnickschnack kann man hier auch Bilder ("Kunst kennt keine Behinderung") und Sachen erwerben, die in Behindertenwerkstätten hergestellt wurden.

Wir haben testweise einen Pack hochnobler Holz/Kohlenanzünder gekauft, die Dinger funktionieren erheblich besser als meine selbstgebastelten Objekte - und sehen auch noch besser aus. icon_2thumbs.gif

Spottdrossel 14.06.2009, 19.27 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Vogelburg Weilrod

Es wird euch sicher überraschen, wenn ich erzähle, daß sich der herzallerliebste Schatz gerne mit mehr oder weniger seltsamen Vögeln beschäftigt...

Inzwischen ist unsere Neujahrsfahrt zur Vogelburg Tradition. Kurze Erklärung: die Vogelburg ist so eine Art Resozialisierungsprogramm für Papageier aller Art, von einem Privatmann angefangen, der Papageien aus nicht artgerechter Haltung aufnahm, und wie das meistens so ist, wurde die Sache mit der Zeit immer größer.

Die Anlage selbst habe ich nicht fotografiert, ist aber sehr schön und für jeden, der sich für´s Bauen und das Wiederverwenden von altem Material interessiert, auch interessant.

Man kann durch´s Fenster mit den Vögeln flirten (wobei sich öfters die Frage "wer unterhält hier wen??? stellt), es gibt auch große Volieren zum Betreten, wo man dann bei allzu großem Interesse der Vögel zwischen Panik und Begeisterung schwankt.

Nach einer unfreundlichen Attacke von einem Pärchen derselben Gattung stand der herzallerliebste Schatz den Aufmerksamkeiten dieses Kerlchens reichlich skeptisch gegenüber:

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Ich gab mich erstmal nicht als Futterspender zu erkennen und war erfolgreich auf Motivjagd:

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Ihr glaubt gar nicht, WIE groß diese Viecher sind, wenn sie einem auf der Schulter sitzen...

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Es gibt rundherum verteilt alte Kaugummiautomaten mit Körnerfutter (für 50 Cent, kann an der Kasse gewechselt werden). Faszinierend ist immer wieder, wie vorsichtig die großen Kerle die Körnchen mit der Zunge einsammeln. Ganz Pfiffige halten vorsorglich die Hand des Spenders mit dem Fuß fest. Da ist dann angesichts der langen Krallen etwas Verhandlungsgeschick gefragt, um die Hand wieder zurückzubekommen...

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Ähnliches Problem ergibt sich, wenn einer beschließt, eine warme Wollmütze fühlt sich an den Füßen viiiiiiel angenehmer an als kalter Boden...

Diese zwei beiden hier sind absolut süß:

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Immer geht´s aber nicht so harmonisch zu: zwei haben sich geprügelt und Nr. 3 machte im Hintergrund wie ein Filmbösewicht Ha - ha - ha - ha - ha!

Wir dann natürlich auch...

Es versteht sich von selbst, daß man da nicht mit den neuesten und teuersten Klamotten hingehen sollte, wenn man halbwegs entspannt bleiben will. Ich selbst habe einen Reißverschluß auf der Verlustliste, und pro Besuch wird immer einer von 4 Mann gezwickt.

Trost spendet das Cafe, das kann man absolut empfehlen, riesige Stücke von leckerem Blechkuchen zu absolut zivilisierten Preisen, dazu eine heiße Schokolade und die Welt ist in Ordnung...

Spottdrossel 18.01.2009, 21.52 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Opel Zoo

Ich habe gelesen, wer vom bloggen reich werden will, müsse seiner geschätzten Leserschaft "einen Mehrwert bieten". Nun denn...

Da wir, egal was ursprünglich geplant war, immer in irgendwelchen Zoos, Tier- oder Vogelparks landen, gibt es hier ab sofort die inoffiziellen und höchst subjektiven Testberichte dazu.

Ursprünglich sollte das hier schon letzte Woche erscheinen, aber kurz vor fertig hat mich BLW irgendwie nicht mehr leiden können.

Der Opel-Zoo in Kronberg, gut ausgeschildert, drinnen sah auch alles sauber und ordentlich aus. Witterungsbedingt war natürlich alles, wo irgendwie "Afrika" draufstand, nicht besonders motiviert, das warme Domizil zu verlassen.

Die hier tauen grade auf:

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Es gibt Enten in allen möglichen Sonderlackierungen, hier das Entenparkdeck im Morgensonnenschein:

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Ich frage mich nur, wie Mama Ente das im Frühjahr erklärt, wenn sie eine Kompanie sehr buntkarierte Kücken im Gefolge hat...

Hier ist noch eine "Bilderbuchmama", ich bin an sich kein großer Affenfreund (da ist mir Kriminalitätsrate und Lautstärke zu hoch), aber die war wirklich süß:

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Ich hab´s mehr mit allem kameligem, wenn die abwechselnd rechts-links kauen, könnte ich mich kringeln. Da gab es für mich reichlich "Beute"

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Endgültig gelungen war der Tag, als Herr Trampeltier sich die Nase knuddeln ließ. Fühlt sich äußerst witzig an und ich wollte nicht wieder weg.

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Kennt ihr diese Stofftiere aus Mikroplüsch? Sowas gibt´s auch lebend - und als ich es wagte, mal nach paar kämpfenden Ziegen zu sehen, wurde ich ganz dezent ins Bein gezwickt. (Das ist insofern bemerkenswert, weil bei Esel das "wieder kräftig zubeißen" ein Gebot der Höflichkeit untereinander ist).

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Alles in allem hat es uns sehr gut gefallen, ich bin schon wegen einer Jahreskarte am überlegen, da kann man dann im Sommer auch in Ruhe auf Fotosafari gehen und gemütlich auf einer Bank warten, bis das Zielobjekt sich so hinstellt, wie man es gerne hätte - das war wegen akuter festfriergefahr nicht möglich.

Die Gehege waren alle schön einsehbar, auch wegen geschickt genutzter Wegführungen am Hang, und man bekam auch ohne Futter Kontakt zu den Tieren.

Unser einziger Denkfehler: Wir wollten nicht im Zoo essen, sondern uns auf dem Rückweg etwas suchen. Als in Kronberg die fünfte pelzverhüllte Omi in unser Blickfeld geriet, hatten wir den berechtigten Verdacht, daß Kronberg nicht ganz unseren Preisvorstellungen entspricht...

Spottdrossel 07.01.2009, 10.17 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

Schiff ahoi!

Am Samstag gab´s zum Ofenkauf noch ein nettes Rahmenprogramm, Bericht und Bilder gibt es hier.

Spottdrossel 02.09.2008, 13.15 | (0/0) Kommentare | PL

Heute mal Tourist

Na also, geht doch! Schönes Wetter, blauer Himmel, ohne das man gleich gebraten wird, wunderbar. Dank dem Sauwetter gestern war ich hier nach einem halben Tag arbeitsmäßig überflüssig, heimfahren ging nicht, weil morgen noch was zu tun ist, und bevor jemand auf die fatale Idee Frau+nix zu tun= Schrubber & Putzlappen kommt, wurde ein halber Tag Urlaub genommen und Richtung Rheinfall gezockelt.

Das war schonmal kein Reinfall  lachen.gif

Keine Ahnung, wie die Schweizer das hinkriegen, daß das Wasser so schön türkis ist, auf dem Bild dachte ich erst, da hätte jemand nachgeholfen, aber das war wirklich hübsch. Meine Ankunft passend zur großen Rundfahrt hab ich dann mal als Einladung aufgefaßt, am Wasserfall kommt man sich vor wie mit Boot im Whirlpool, ziemlich witzig. Da das Fotoknipsgerät natürlich zuhause liegt, hab ich den Link von der Bootchenfirma reingesetzt. Ich muß mir wirklich mal so einen kleinen immer-dabei-Foto holen (Hinweis an die herzallerliebste Schusselnuß: Du wolltest/solltest mir den Link schicken).

Auf Empfehlung eines Kollegen wollte ich noch weiter nach Mainau, mitten in Schaffhausen hatte mich dann aber der Mut verlassen, weil ich mir bei der Beschilderung nicht sicher war, ob das jetzt grün ist, weil eine schweizer Autobahn kommt, oder weil der Weg zu einer deutschen Autobahn (da wollte ich hin) führt. Wenn ich nächstes Jahr noch hier bin, will ich mir eine Vignette holen und an einem langen Wochenende die Schweiz erforschen (bei der Größe müßte das ja zu machen sein lachen.gif ) bis dahin bleibe ich soweit wie möglich auf deutschem Hoheitsgebiet.

Liest hier jemand aus der Schweiz mit und kann mir sagen, ob ich richtig oder falsch vermutet habe bei der Beschilderung Richtung Singen? Dann komm ich auch wieder...

Spottdrossel 13.08.2008, 20.22 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Omibesuch

Am Wochenende war´s hier recht ruhig, der Grund war, das eine alte Dame versucht hat, die Spottdrossel in eine Mastgans zu verwandeln...

Meine Freundin hatte mir erzählt, das ihr 92jähriges und weiter weg wohnendes Tantchen ihr am Telefon sagte, sie soll ihr mal ihre Adresse geben, damit sie benachrichtigt werden kann, falls das Tantchen stirbt. Die beiden haben sich seit 20 Jahren nicht gesehen und da bei 92 ja nicht mehr wirklich viel Spielraum bleibt, hatte ich beschlossen, wir fahren da hin. Ich als Taxiservice und sie sollte Kuchen machen, damit die Omi keinen Streß hat.

Da hatten wir zum ersten Mal die Rechnung ohne Tante Luisi gemacht. (Ich hab grad nachgesehen, bei 16.400 Treffern bleibt ihre Identität gewahrt).

Meine Freundin rief mich an und meldete, Tantchen wäre begeistert, hatte aber erheblich geschimpft wegen dem geplanten Kuchen: "Du gehst doch arbeiten? Wann willst Du da einen Kuchen machen?!" Außerdem hatte sie nach meinem wer-was-wann-woher gefragt und sich dann Gedanken gemacht, ob mein Mann das erlaubt  lachen.gif.

Wir sausten also zeitig los, unterwegs konnte meine Freundin einem Baguette nicht widerstehen, ich blieb eisern, weil sie mir zwischendurch erzählt hatte, das früher bei dem Tantchen gleich mehrere Gänge aufgefahren wurden und der dazugehörige Onkel dann die ganze Woche Reste essen mußte.

Bei Leonberg hatten wir beide gleichzeitig den Verdacht, das es bestimmt Späzle gibt.

Kurz vor der Ankunft hatten wir noch ein kleines Blümchendrama, bei einem Edeka fanden wir dann ganz hübsches Freudengemüse.

Die Tante entpuppte sich als kleines Persönchen mit einem für das Alter erstaunlich vollem Gesicht, sie sah aus wie ein Äpfelchen mit paar Runzeln und sauste in beachtlichem Tempo durch die Wohnung. Sie hatte vorgekocht, auch schon einen Gugelhupf gebacken, aber dann hatte sie noch die Aprikosen rumliegen sehen und war deshalb dabei, noch einen Kuchen zu backen. Wir sollten es uns in der Zeit auf der Terrasse bequem machen. Der Tisch war schon fein eingedeckt. Zwischenzeitlich kam sie mal angeflitzt und stellte fest, das sie die Hälfte vom Zucker nicht in den Eischnee gekippt hatte. "Aber das macht nichts." Da der Backofen in der Küche zum Braten aufwärmen gebraucht wurde, verschwand sie mit dem Kuchen im Keller, wo ein zweiter Backofen stehen sollte.

Wir wurden zwecks Suppe an den Tisch gebeten. Unsere Horrorvorstellung von Leberknödelsuppe war unnötig, es gab eine absolut geniale selbstgemachte Ochsenschwanzsuppe ("Ach, so gut war sie nicht,sie war schon eingefroren") dazu warme Käsestangen, danach Salat. Natürlich gab es sowohl für die Käsestangen als auch für die Wasserflasche eigene Tellerchen. Zwischendurch parkte sie den "Zeitmesser" bei uns im Zimmer, wegen dem Kuchen im Keller. Sie klapperte in der Küche herum im Gefecht mit dem Sauerbraten. Der Wecker klingelte, es klapperte weiter. Meine Freundin ging zur Küche "Tante Luisi, es hat geklingelt!" "Jaja". Es klappert weiter, unsere Sorge um den Kuchen wächst. Was empfiehlt der Knigge in so einer Situation? Ich flitze in den Keller runter, immer der Nase nach, in der Waschküche steht noch ein ganz alter Herd (nix mit Glasscheibe) ich sehe rein, Kuchen sieht noch gutgelaunt aus. Soll ich abstellen? Aber vielleicht ärgert sie sich dann? Ich stelle mich ungern zwischen eine Omi und ihren Herd... Fünf Minuten wird er noch vertragen, dann müssen wir das Tantchen irgendwie in den Keller scheuchen.

Oben klappert´s weiter geschäftig, ich gehe in die Küche und sage ihr, das der Kuchen wohl fertig ist, es würde schon gut riechen. "Jaja". Sie bringt vorgewärmte Teller mit Fleisch, ein gewärmtes Soßenschälchen, eine Schüssel Spätzle, ach, wir brauchen ja auch noch Preiselbeeren - unsere Sorge um den Kuchen steigt. Sie muß natürlich auch noch überwachen, das wir uns ja genug aufschöpfen - dann, endlich: "Hat der Wecker geklingelt?" "JAAAAAA!!!"

Wir hatten beide vorher traumatische Erlebnisse mit Sauerbraten, der hier war schlichtweg genial, Tantchen sauste mit dem Kuchen vorbei und murmelte etwas von zu stark gebacken, ich ärgerte mich, das ich den Herd nicht ausgeschaltet hatte. Endlich setzte sie sich mit ihrem Teller zu uns, mäkelte gleich, der Braten sei fast schon zu weich (soviel hab ich gelernt: selbst mit 92 meckern Frauen noch ständig an sich rum) und war ab dann damit beschäftigt, uns Nachschlag aufzuschwatzen. Wohl dem, der um 7 gefrühstückt hatte und nicht unterwegs... Wenn unsere Teller ausreichend gefüllt waren, machte sie gepflegte Konversation "Wie lange sind Sie schon in diesem Unternehmen?" wurde ich z.B. befragt. Und nix schwäbisch, als Flüchtling hatte sie nur ein paar Worte übernommen, ansonsten war sie so korrekt, das ich anfing, grade zu sitzen und auf meine Ellenbogen aufzupassen. Nach der dritten Portion streikte ich endgültig.

Immerhin war bei ihr der Akku dann wohl soweit leer, das wir tatsächlich den Tisch abräumen durften. Eis mit Beeren hinterher? Na gut, Eis geht (fast) immer.

Wir wurden auf der Terrasse zwischengelagert. Dem Hörspiel aus der Küche war zu entnehmen, das Eis mit Beeren natürlich nicht ohne Schlagsahne serviert werden kann. Inzwischen war es 15 Uhr und meine Freundin machte sich langsam Sorgen, wann wir noch den Kuchen essen sollen. Ich tippte auf 5 und lag damit richtig. Nachdem das Eis aufdem Tisch stand, natürlich Eiskugeln, Sahneklecks und Johannisbeeren sorgfältig angeordnet, hatte sie endlich mal keinen Grund mehr, herumzusausen und etwas zu bringen (ich hatte zwischenzeitlich schon über die Einführung von Hochstühlchen für Senioren nachgedacht) und wir konnten richtig schön mit ihr schnattern.

In irgendeinem unbeobachteten Moment hatte sie das Kaffeegeschirr auf den Tisch gezaubert, in der Küche fauchte die Urgroßmutter aller Kaffevollautomaten. "Ich trinke keinen Kaffee." Ist auch so, bei mir wirkt der zu unmöglichsten Zeiten, bevorzugt nachts um halb 4. "Ach, Sie können nicht schlafen? Dann trinken Sie Caro!" beschloß die gute Omi. Na dann... Sie brachte eine kleine Kaffeekanne, mit der sich meine Freundin beschäftigen durfte, eine Kanne heißes Wasser und eine Dose mit Carokaffee. Wohlwollend wurde befunden, das ich die gleiche Menge nehme wie sie. Danach stellte sie die Schüssel mit Schlagsahne auf den Tisch. "Die Sahne geben Sie auf den Kuchen und in den Kaffee" ordnete sie an. Wer kann da schon widersprechen? Der Kuchen mit halbem Zucker schmeckte hervorragend, er war auch nicht zu dunkel, sondern außen knusprig und innen fluffig und für mich als Nicht-Kaffeetrinker war der Caro mit Sahneberg durchaus akzeptabel.

Dann begann das alte Problem: "Nehmt doch noch!" Ich hatte schon 3 Stück Aprikosenkuchen und einmal Marmor. Jetzt lag da noch ein einsames Stück, der Rest des Aprikosenkuchens war noch nicht aufgeschnitten (was natürlich ein blitzartiges Messerholen zur Folge hatte, obwohl alle satt waren). "Aber das eine Stück..." "Na gut, wenn danach WIRKLICH Ruhe ist, esse ich es noch. Den Rest nehmen wir mit." Das war dann genehmigt lachen.gif.

Um halb sieben gings dann wieder Richtung Heimat, mit einer winkenden kleinen Omi im Rückspiegel, nicht ohne ihr vorher zu versprechen, das wir anrufen, wenn wir gut angekommen sind.

Spottdrossel 13.08.2008, 12.52 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Phantomrestaurant und andere Merkwürdigkeiten

Wir waren die letzten beiden Tage in einem Hotel bei Magdeburg, und das Ding war ziemlich seltsam. Zimmer und Bad, das ganze Gemäuer war wirklich schön, bloß hatten wir da paar Erlebnisse der besonderen Art.

Es begann schon bei der Ankunft, erst war keiner da, dann kommt ein Mann mittleren Alters angeschlurft, weiß erstmal nix von der Reservierung, findet mich irgendwie im Rechner, wir bekommen einen Zimmerschlüssel und Infos übers Frühstück müssen wir ihm mühsam aus der Nase ziehen. Dafür berichtet er, das abends eine Veranstaltung mit Musik wäre, aber auch kein Kommentar, ob das geschlossene Gesellschaft oder für alle Gäste ist. Ich konnte absolut keine außen hängende Speisekarte entdecken, die Website hatte ich so verstanden, das es auch Futter gibt und auf dem "waren Sie zufrieden?"-Zettel wurde auch nach der Qualität des Restaurants gefragt, folglich muß es ja eins geben. Wir wackeln also nach unten, großes Buffet aufgebaut, nirgends eine Speisekarte zu sehen. Die Dorferkundung vorher hatte schon ein "außer Döner gibt´s hier nix" ergeben, also verhaftet der herzallerliebste Schatz eine herumflitzende Gestalt und nach bißchen hin- und her beschließt der Koch, wir sollen am Buffet mitessen. Super unangenehm, das Ganze, man kommt sich vor wie ein Penner, der sich eingeschlichen hat. Der herzallerliebste Schatz wollte sich schon schmollend und hungrig zurückziehen (schmollen kann er ganz toll), das hatte ich ihm verboten, weil das nicht gerade die Stimmung hebt. Wir pickten uns also unauffällig durch´s Buffet, der herzallerliebste Schatz hat irgendwie eine Getränkebestellung aufgeben können und irgendwann entdecke ich endlich ein paar Servietten, bei denen ich mich selbst bediene. Bei soviel Unklarheiten kann man ja nicht wirklich entspannt essen, hitzebedingt habe ich nicht viel Hunger, picke an bißchen Salat herum und grübele, für wieviel das Buffet wohl abgerechnet wird, vom Aufwand her schätzte ich zwichen 15 und 20 EU pro Person, und für paar Blätter mit bißchen Feta wäre das schon heftig. Als der herzallerliebste Schatz unsere Zimmernummer angeben will, um das Essen darüber abzurechnen, befindet der Koch fröhlich, wir sollen uns eingeladen fühlen. Wir haben zwar den finsteren Verdacht, das der Veranstalter der Feier uns unwissentlich eingeladen hat, beim Gedanken an die geschonte Urlaubskasse hebt sich aber die Laune wieder und die Spottdrossel erbeutet wohlgelaunt ein Glas rote Grütze.

Nachts wurde es dann richtig spaßig, die angekündigte Musik entpuppte sich als Band, die bis nachts um zwölf alles gegeben hat, zum Glück entsprachen sie halbwegs unserem Musikgeschmack. Trotzdem finde ich, man könnte als Hotelbetreiber bei der Buchungsbestätigung ein "ja, aber" reinschreiben, in der Art von "Zimmer haben wir, in der ersten Nacht wird´s laut, wollt ihr es verbilligt nehmen oder es bleibenlassen?" Das wäre in Ordnung gewesen, aber so? Eine ruhebeürftige Omi oder jemand, der beruflich unterwegs ist und morgens früh raus muß, wäre Amok gelaufen.

Nebenbei ist die Minibar erstens laut und zweitens auf Arktis eingestellt, eine Flasche Wasser haben wir uns aufgetaut, der Rest explodierte heute morgen...

Abends stellten wir fest, das erstens die Küche diesmal komplett unbewohnt war, zweitens war wohl kein Zimmermädchen da und folglich auch kein Klopapier. Erst wollte ich aus einem anderen Zimmer welches organisieren, aber es macht ja mehr Spaß, sich telefonisch welches zu bestellen.

Am ersten Morgen war um halb acht das Frühstück noch nicht fertig, dafür wurden wir heute Morgen VOR 7 vom Zimmermädchen geweckt, das unsere Tür aufschloß.

Bei der Abreise löste sich dieses Rätsel dann, der Knilch am ersten Tag (wir fürchten, der Chef) hat zwar lange und tiefsinnig auf den Monitor gestarrt, aber nix eingegeben, das Zimmer war offiziell nicht belegt. Da ärgert man sich schon, das man bei Abreise die Rechnung zahlt, aber irgendein kompetenter Mensch hätte vielleicht meine Reservierungsmail gefunden.

Ich habe so das Gefühl, das Hotel wurde gebaut, weil halt Platz war, richtig freundlich waren nur Opa und Oma, ansonsten hatten wir immer das Gefühl, geduldetes Übel zu sein, zum Glück hat uns bei Abreise niemand gefragt, ob wir zufrieden waren, ich hab nicht mal die Hotelseife mitgenommen, so ging mir der Laden auf den Sender.

Zum Ausgleich dafür wurden wir tagsüber in einigen netten Landgasthöfen freundlich bedient, in einem Chinarestaurant stellte eine gute Fee sogar einen Ventilator auf. Von diesen Highlights haben wir für spätere Aktionen Flyer mitgenommen - die andere Bude sieht uns nie wieder. Grade hab ich bei denen nochmal nachgesehen, auf der Website ist von Frühstücksbuffet die Rede (das war auch gut) und das man da Familienfeiern ausrichten lassen kann, das man aber NUR als Gesellschaft Futter bekommt, wird nicht deutlich erwähnt.

Spottdrossel 04.08.2008, 22.25 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Das wir-machen-den-Weg-auch-frei-Prinzip

Es ist vollbracht, die Spottdrossel war Panzer fahren, ein Weihnachtsgeschenk vom herzallerliebsten Schatz. Fotos dazu gibt´s unter der Rubrik "Spottdrossel in Konserve". Mit meiner Vermutung bezüglich des Schuhwerks lag ich schonmal gar nicht so falsch, die Dame, die in Flipflops über den Panzerspielplatz eierte, wirkte doch recht unwürdig.

Macht wirklich Laune, ist natürlich nicht wirklich was für Freunde von defensiver Fahrweise, erstmal denkt man nur, Hilfe:groß! Hilfe: gleich steckt er kopfüber im Sand oder Hilfe: er hebt ab! (Sowas ähnliches ertönte allerdings auch über Funk vom Hüter des Panzers, als ich mich in Runde zwei näher mit dem Gaspedal beschäftigte und vor lauter Begeisterung eine Vertiefung in der Strecke vergessen hatte...). Außerdem gibt´s jede Menge Sand in die Fresse, von da aus verteilt er sich an alle möglichen und unmöglichen Stellen. Hat man sich erstmal an die Kiste gewöhnt, fühlt man sich als größter Feldherr aller Zeiten (spätestens, wenn man den von einem Mann gefahrenen Panzer eingeholt hat, Weicheier!) und nur der Gedanke an künftige Dieselrechnungen hat mich davon überzeugt, das Spielzeug dazulassen. Die Jungs da auf dem Platz sind wirklich sehr nett und der Kuchen sah ausgesprochen verlockend aus, dummerweise waren wir gleich nach dem Frühstück da gelandet, somit blieb der Kuchen ungetestet. Beim Weg zum Auto dann das erste Aha-Erlebnis, ein übler Muskelkater im rechten Bein, Gas geben war hier nix mit locker aus dem Fußgelenk, da war Einatz gefragt... vermutlich ist das der Traum jedes hirnlosen Discobübchens, Muskelkater vom Gasgeben.

Zum Abend hin der zweite Manöverschaden meinerseits, alles, was da an Halsmuskeln existiert (und ich bis heute nicht bemerkt habe) ist zutiefst beleidigt.

Aber das war der Spaß in jedem Fall wert lachen.gif

Spottdrossel 03.08.2008, 22.33 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Reise(fehl)start

Wir wollen tatsächlich mal wieder wegfahren, wenigstens 4 Tage. Gestern also wildes Taschenwuseln, heute morgen weiteres Taschenwuseln, Taschen ins Auto, Start mit nur 20 Minuten Verspätung, Mann, sind wir gut! Ich sitze im Auto, will anfahren, HALT, die Mülleimer sind Montag dran, also das Ganze Stop, raushüpfen, Mülltonnen hinstellen, nächster Start. Losgefahren, zwei Straßenecken weiter kommen wir an der Bäckerei vorbei, der Schatz braucht kein Brötchen, aber... "ist die grüne Tasche an Bord?" Ich kann mit Handtaschen nix anfangen, aber die paar Tage will ich mich 1. mal wie ein zivilisiertes weibliches Wesen verhalten (zumindest hab ich es schon soweit geschafft, daß ich, mit freundlicher Unterstützung der zweifelhaften Wettervorhersage, eine zentnerschwere Tasche mit Klamotten für jede Lebenslage dabeihabe) und 2. habe selbst ich es noch nicht geschafft, eine hitzetaugliche Hose zu finden, in der ich all das unterbringe, was in eine BW-Hose locker reinpaßt. Folglich habe ich brav eine Tasche gepackt, die jetzt noch auf dem Sofa liegt. Kehrt marsch, Treppen hochgesaust, das gesuchte Objekt geschnappt, den grinsenden herzallerliebsten Schatz zurechtgewiesen (der hat Teilschuld, hatte das Licht ausgemacht, bevor alles zusammengeräumt war) und wieder los. Langsam wissen wir ja, wie´s geht...

Auf halbem Weg zum Nachbarort die nächste Erkenntnis: "Sind die Arbeitsschuhe an Bord?" Morgen gibt es einen etwas rustikalen Programmpunkt, plus zweifelhafter Wettervorhersage, wenn ich mir am zweiten Tag die zivilisierten Schuhe im Schlamm versenke, wird´s blöd, und wenn man keine krisenfesten Schuhe dabei hat, ist der Schlamm quasi vorprogrammiert. Also bitte einmal wenden, feststellen, wenn hiernach noch IRGENDWAS vergessen ist, stelle ich das Auto an die Kirche und laufe das letzte Stück, langsam wird´s doch peinlich...

Danach ging´s dann tatsächlich los, und wer jetzt befindet, der Mann wirkt irgendwie kompetenter, der hat eben festgestellt, das er keine leichten Schuhe an Bord hat...

Spottdrossel 02.08.2008, 20.47 | (0/0) Kommentare | PL

Spottdrossel auf Beutezug

Mit dem herzallerliebsten Schatz war ich gestern zur alten Kelterei gefahren, Kunsthandwerk wurde da gezeigt. Natürlich (oder zum Glück) entsprach nicht alles meinem Beuteschema, ein Filzfussel mit Spoiler, am Faden hängend und als Engel deklariert... da reichen mir die Spinnweben in der Bude. Erstes spannendes Objekt war ein Stand mit handgemachter Seife, nach sorgfältigem Beschnüffeln wurden 2 Stück gekauft, fragt sich nur, ob ich es über´s Herz bringe, sie auch zu benutzen. In einem Raum stellten Frauen ihre Patchworksachen aus, da muß ich Abbitte leisten, bisher hab ich nie verstanden, was daran so toll sein soll, auf Bildern sah ich meistens merkwürdige rosa Lappen die very british wirkten. Hier waren eigentlich alle gezeigten Sachen ansehlich, vier hätte ich sofort mitgenommen, sah wirklich toll aus dank Farb- und Stoffwahl. An einem Stand gab´s Schmuck aus verbogenem Silberbesteck, ganz witzig. Mir ist eine Kette mit schönem Stein nachgelaufen (da er ja ein herzallerliebster Schatz ist, bekam ich sie geschenkt), die Dame war sehr nett, leider gab´s keinen Kärtchen mit Adresse oder ich hab´s vor lauter Begeisterung übersehen. Der herzallerliebste Schatz machte bei Alchemilla Beute, außerdem umkreisten wir begeistert Geschirr, nur dummerweise verläuft unser Eheleben noch so harmonisch, das nix zerworfen wird... ich suche also noch einen Grund, warum genau von DIESEM Geschirr noch was gebraucht wird. Am Abend fällt mir ein, so ein Gedeck mit Tasse, Kanne und Blumenvase für den 5 o`clock-tea, das braucht man doch auf alle Fälle! Wurde auf später vertagt. Ein Stand mit handgeschöpftem Papier und schöne Kalligraphie waren auch interessant, leider kann man ja nicht alles mitnehmen, was einem gefällt. Verpflegung war auch bestens, mein Kuchenstück riesig, wir wissen jetzt, wo auf den Dörfern nach interessanten Geschenkideen gesucht werden kann,  alles in allem ein gelungener Tag.

Jetzt wollte ich die Links zu den entsprechenden Kunsthandwerkern setzen und stelle fest, das in den Flyern höchstens Mailadressen stehen, nicht ganz so pfiffig. Wen es aus dem Raum Mittelhessen interessiert, bekommt die Kontaktdaten von mir per Mail.

Spottdrossel 30.06.2008, 13.34 | (0/0) Kommentare | PL